Kategorie: Musik

Operette, Schlager und Volksmusik kommt hier nicht als Thema vor

Quiz am 30.03.

Am Montag, dem 30.03. findet in der Vowi, ab 19.00 Uhr der nächste Quiz statt.
Bitte schreibt mir bis zum Freitag dieser Woche, ob Ihr teilnehmen wollt und in welcher Anzahl ihr antreten würdet.
Die Wunschrunde lautet „Frankfurter Mädsche“.

Meine Frage lautet, wer dieses Frankfurter Mädsche auf der rechten Seite des Fotos aus einem Video ist.
An Hand des Aufklebers kann man sehen von wann die Aufnahme ist.
Das Haus Gallus wäre wohl zu klein, wenn sie ihre Geschichten erzählt. Die Batschkapp war ein besserer Ort Ende Dezember letzten Jahres.
Folgendes geht ihr so durch den Kopf, wenn sie, meine ich gerade auf der Mainzer langgeht:

Frankfurts Fergie – The Dutchess (The Dutchess)
Komm‘ mit Boygroup auf Stage und red‘ Tacheles (Tacheles)
Miese auf Turkeys, wenn Hajjar zu schwach ist (Hmm)
Circle ist klein, also stör nicht den Vibe mit Gebabbel
Bin mit zwei Chays nachts unterwegs (Unterwegs)
Ot, was ich rauch‘, ist geschenkt von mei’m Bre (Ja)
Tauch‘ ein in den Rauch, Blockupy EZB
Über’n Zaun, Eintracht schau’n, alles für SGE, ja (SGE, ja)

Du willst wissen, was ging, besser frag net (Nein)
Wenn du weißt, wer es war, besser sag net (Ne)
Schweig vor den Amcas, fick auf die Banken (Fick sie)
Wo immer ich bin, Fünf-Finger-Rabatte (Okay)
Du willst wissen, was ging, besser frag net (Frag net)
Wenn du weißt, wer es war, besser sag net (Sag net)
Wenn ich mal rede, dann immer im Klartext (Ja)
Bin mit den Mädels, heißt, heute wird asig (Es wird asig)

Paar Ecken Hish in der Tasche (Ah)
Bin mit Sis auf der Street, bissi Schnief in der Nase, ja
Paar checken Weed auf der Gasse
Riecht nach Lack und nach Peace in ’nem Schacht bei Vandale, ja
Paar Ecken Hish in der Tasche (Ah)
Bin mit Sis auf der Street, bissi Schnief in der Nase, ey
Paar checken Weed auf der Gasse
Riecht nach Lack und nach Peace in ’nem Schacht bei Vandale, ja

Er erzählt, er klärt Kahis in ’nem Club (Heh)
Wann immer ich ihn sehe, sind nur Schwänze um ihn rum, heh
Er wird heiser von der Bande und den Jungs
Doch wann immer wir ihn seh’n, muss auf einma‘ jeder los, heh (Tazz)
Musst versteh’n, wir sind gerne unter uns
Gallus hat uns großgezogen, bunkern Grünes in ’nem Strumpf, heh
Kein Scherz, Fäuste fliegen, wenn du muckst
3-2-6, fuck police und auf Nazis gespuckt, ja

Du immer!

Interview vom 14.06.25 mit meiner Band Neu Rot,
anläßlich eines Konzertes tags zuvor im Leipziger UT Connewitz,
beim unabhängigen Sender in Radio Blau,
in der Sendung MESSITSCH RADIO SHOW

Leider gibt es die Sendung nicht mehr in der Mediathek von Radio Blau.

Neu Rot

Deshalb kann man diese von meiner Apple-Wolke (siehe iCloud-Link) aus hören
https://www.icloud.com/iclouddrive/0615BqmBf7FrZNDPSAJ2jmjkA#2025-06-22-20Uhr%5F-%5FMessitschRadioShow_2

oder als mp3 direkt von der Vowi-Seite

Zu alt für Mangold, zu jung für Rharbarber

Der Mangold ist kein Rhabarber.
Hiermit bestätige ich alle Teams, die sich angemeldet hatten, zum Quiz in der Vowi, heute ab 19.00 Uhr in Bockenheim. Alles ein wenig spät, weil ich doch drüben zur Welttournee war.
Das Immelfahrtskommando ist im Urlaub. Alle anderen sind da.

Verlustanzeige: Amerika

Du hast Deine Stimme nicht für Reagan abgegeben?
Nein, habe ich nicht. (lacht).
Auch nicht für Carter.
Es wäre doch dasselbe,
als wenn man sich für Tweedledum oder Tweedledee entscheiden müßte.
Ronald Reagan ist der perfekte Präsident für diese Tage,
weil auch er keinen Inhalt und auch keine Substanz hat.

Zitat aus:
Steven Rosen, Pappa Zappa
Fachblatt Music Magazin, June 1982

Schreckliche Lieder – 05 – Fussnoten

1981
Blauer Planet (Ulrich Swillms / Norbert Kaiser)
Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?
Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen?
Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab
Schon das Letzte sein?
Wird nur noch Staub und Gestein ausgebrannt alle Zeit
Auf der Erde sein?
Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten
Fliegt morgen früh um halb drei nur ein Fluch und ein Schrei
Durch die Finsternis?
Muss dieser Kuss und das Wort, was ich dir gestern gab
Schon das Letzte sein?
Soll unser Kind, das die Welt noch nicht kennt
Alle Zeit ungeboren sein?
Uns hilft kein Gott unsere Welt zu erhalten

1981,
Schweizer TV, Interview, Karat, Blauer Planet
damaliger Chef-Organisator und Bassist der Band unterwegs als Künstler für den Frieden

1984,
Fernsehen der DDR, Ein Kessel Bundes, Karat, Blauer Planet
sehr beliebte DDR-Unterhaltungssendung, populär, wie „Wetten das“

1984,
Berlin (DDR), Nationales Jugendfestival zum 35. DDR-Geburtstag
Besser hätte ich es nicht finden können. Karat spielt Playback vor ausgesuchter Kulisse im FDJ-Hemd, die Lautstärke bei Lied-Einsatz wird höher gedreht. Die Jubel-DDR-(Preußen)-Jugendlichen machen nicht immer mit. Ist halt langweilig den ganzen Tag im Regen bei Scheißmusik.

2012,
vowi.net
Kuschelig nach irgendwem irgendwo irgendwann
ähnliches Thema

2014,
Mein Mauerfall, „Keiner konnte fassen, was da passiert“, Christian Liebig

2015,
live, Karat, Blauer Planet

2021,
Über sieben Brücken – ein DDR-Hit geht um die Welt, MDR KULTUR – Feature

2021,
MDR-Podcast, Eliten in der DDR
,
Gisela Steineckert: „So viele begabte Leute sind abgehauen“
sehr informativ und Gisela Steineckert ist immer noch rechthaberisch, arrogant und einfach ein A…
Genau solche, keinesfalls dummen Funktionäre haben beinah eine halbe Generation von DDR-Sozialisierten, so schikaniert und fertig gemacht, dass wir dieses Land verlassen und damit nichts mehr zu tun haben wollten. Und die blöde Kuh hat kein Gramm Gewissensbisse oder gar Scham.

2022,
70. GEBURTSTAG, Wie Karat-Gitarrero Bernd Römer in Erfurt die Musik entdeckte

2022,
FAZ, 24.02.2022, POP-ANTHOLOGIE (137), Ein Friedenslied, KEVIN HANSCHKE
sehr schlechter Artikel mit Fehlern und nicht stimmigen Folgerungen und Fehlinterpretationen

2022,
MDR, Meine Heimat, Ein Hit und seine Geschichte: KARAT „Der blaue Planet“
Wir haben mit Claudius Dreilich über den Song gesprochen.

2022,
#friedensnoten 11 – Der blaue Planet von Karat

2023,
Hennig Protzmann-Interview

Bücher:
2007,
Thomas Klein,»Frieden und Gerechtigkeit!«: Die Politisierung der Unabhängigen Friedensbewegung in Ost-Berlin während der 80er Jahre, (Zeithistorische Studien, Band 38)

Schreckliche Lieder – 04 – Geboren in der DDR

„Setzen Sie sich!
Sie wissen, warum Sie hier sind?
Meine alte Klassenlehrerin aus der Grundschule, meine jetzige Klassenlehrerin und der Direktor meiner Oberschule, sowie eine mir unbekannte Person erwarteten mich im Direktorenzimmer.
„Ihre negative und zunehmend feindliche Haltung gegenüber der DDR drückt sich ja nicht nur in ihrem Äußern aus.
Ich frage Sie ganz direkt.
Wie stehen Sie zu unserem sozialistischen Staat?
Muss ich Ihre Abneigung, den Dreijährigen Ehrendienst bei der Nationalen Volksarmee im Zusammenhang mit kirchlich pazifistischen Aktionen, der mittlerweile verbotenen Aktion „Schwerter zu Pflugscharen“ betrachten?
Sie kennen doch das Gedicht von Wilhelm Busch ‚Bewaffneter Friede‘?
In diesen Zeiten, wo der Westen massivst aufrüstet und sich in der BRD Hundert Tausende entgegenstellen, um wie im Herbst vorletzten Jahres in Bonn dagegen zu demonstrieren, negieren sie die Funktion und die Bedeutung des Ehrendienstes in der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik.
Sie wollen als Schüler der Erweiterten Oberschule Karl Marx eines Tages studieren, um danach in unserem Land in einer leitenden Funkion wirken.
Mit dieser Einstellung schaden sie nicht nur dem Friedenswillen unseres Staates, sie schaden sich und helfen den Kriegstreibern im Westen.
Gehen Sie in sich! Überlege Sie sich, was Sie tun! Überlegen Sie, was für Konsequenzen Ihr Auftreten hat.
Sie wissen, dass ihre Oma, die in leitender Funktion an der Universität dieser Stadt arbeitet, ihre politischen Äußerungen nicht gut heißt.
Sie schaden ihr.
Sie gebrauchen Ausdrücke, die nichts mit der Wissenschaft des Marxismus-Leninismus zu tun haben.
Wenn Sie die Ansprache hier als Warnung verstehen und sich selbst hinterfragen, um selbstkritisch ihren falschen Standpunkt dialektisch zu betrachten, dann wären Ihnen sehr geholfen.
Ich rede hier nicht, dass sie sich für Drei Jahre zur Nationalen Volksarmee verpflichten.
Ich meine hier ihre Ablehnung der Gesellschaft für Sport und Technik, wo sie eine Art vormilitärische Ausbildung erhalten, aber genauso den Umgang mit Disziplin und Gehorsam erlernen. Den Führerschein gibt es obendrauf.
Ich meine ebenso ihre individuellen Einstellungen, die nicht zur Lebenseinstellung eines jungen Menschen in der DDR passen. Keiner ihrer Klassenkameraden unterstützt Sie. Sie sind allein.
Viele der wohl sicher von ihnen gehörten Unterhaltungskünstler im Westen wenden sich in ihren Liedern gegen diese schrecklichen Waffen.
Und nun droht der amerikanische Präsident mit der Neutronenbombe.
Und Sie finden, dass sie mit pazifistischen Aussagen einer solchen Drohung, ich spreche hier von der Gefahr des Dritten Weltkrieges, ernsthaft entgegentreten. Nicht die Bruderländer des Warschauer Vertrages haben das Wettrüsten losgetreten.
Ganz allein die Nato und der Ex-Kanzler Schmidt.
Für diesen sind ja wir – die Kommunisten – nach wie vor der schlimmste Feind. Als ob es den Hitlerfaschismus nicht gegeben hätte. Aber gut, das kennen wir ja seit der USPD. „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ und natürlich die jetzige Bonner Regierung, wo Revanchismus und Finanzkapitalismus Hand in Hand mit den multinationalen Rüstungskonzernen gehen.
Bundeskanzler Kohl wird ja auch in einem Mercedes durch Westdeutschland chauffiert. Diesem bundesdeutschen Vorzeige-Konzern, der unter der Leitung natürlich eines Sozialdemokraten neben einem Auto, indem schon Adolf Hitler gefahren wurde, auch alle möglichen Rüstungsgüter hergestellt werden. Von nichts kommt nichts. Wie abgrundtief ist die Dekadenz des Westens.
Und dies finden Sie gut?
Der Kampf der Arbeiterklasse und ihrer verbündeten Schichten unter der Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland gegen diesen ausbeuterischen Kapitalismus, gegen seine Dekadenz und gegen seine blutigen Kriege in Asien, Afrika und Latein- und Südamerika wollen sie hinterfragen?
Der amerikanische Präsident, dieser zweitklassige Western-Schauspieler, kann nur daran gehindert werden, den roten Knopf zu drücken, wenn wir stark genug gerüstet sind. Demonstrationen gegen die Aufrüstung, wie in Bonn und in ganz Westeuropa, werden noch geduldet. Bis da die Panzer rollen, ist nur eine Frage der Zeit.
Und Sie sind sich nicht im klaren, dass Sie mit ihren dahingesagten Parolen nicht nur den Weltfrieden gefährden, sondern unseren opferreichen Kampf 1933-45 als sinnlos erscheinen lassen.
Sie müssen sich entscheiden:
Sind Sie für oder gegen diesen Staat?“