Kategorie: Vowi

Alles, was mit der Vowi zu tun hat und manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang

Petite Cuisine, 17.11.22

Wenn ich mich für Themen interessieren möchte, worüber ich keine Ahnung habe, kann ich öffentlich-rechtliche oder private Anbieter als Quelle nutzen.
Am Beispiel Bob Marley und Cannabis, wo es durchaus Schnittmengen gibt, ist mir der qualitative Unterschied aufgefallen.
Im Deutschlandfunk gibt es in den letzten Wochen u.a. die aufgelisteten Sendungen über Cannabis im weiteren Sinn. Das Thema wird unaufgeregt, sachlich und aufklärend angegangen und diskutiert. Ich wäre in der Lage mir daraus einen eigene Meinung zu bilden.

DLF
Sport am Sonntag:
Legalisierung von Cannabis. Was die Freigabe von Haschisch für den Sport bedeuten würde
https://www.deutschlandfunk.de/cannabis-legalisierung-doping-sport-100.html

DLF
Sprechstunde:
Kiffen und Co – Die gesundheitlichen Folgen von Cannabis-Konsum
https://www.deutschlandfunk.de/kiffen-und-co-die-gesundheitlichen-folgen-von-cannabiskonsum-dlf-f5ec865c-100.html

DLF
Wissenschaft im Brennpunkt
Das Down danach. Was Cannabis mit Jugendlichen macht
https://www.deutschlandfunk.de/das-down-danach-was-cannabis-mit-jugendlichen-macht-100.html

DLF
Wirtschaft am Mittag, Firmenporträt:
Cannopy Growth – Kanadischer Cannabis Pionier mit Problemen
https://www.deutschlandfunk.de/firmenportraet-cannopy-growth-kanadischer-cannabis-pionier-mit-problemen-dlf-6f119e19-100.html

DLF
Feature
Geschichten über den Hanf. Pflanzenkönig mit Spaltpotential
https://www.hoerspielundfeature.de/freistil-pflanzkoenig-mit-spaltpotential-100.html

DLF
Wissenschaft im Brennpunkt
Drogen in der Psychotherapie. Markt der Magischen Pilze
https://www.deutschlandfunk.de/psychedelika-psilocybin-ketamin-depression-psychotherapie-100.html

Im frei verfügbaren Podcast „Musikgespräch“ wird von zwei jüngeren Wissenschaftlern sehr breit Themen um Musik dargestellt. Bob Marley war letztes Jahr Schwerpunkt. Leider aber wirkt alles aufgeregt, zwischen flippigen Unireferat und sehr selbstbewußten Darstellen des eigenen Wissens pendelnd. Die Podcaster können sich nicht entscheiden, ob sie erzählen, analysieren, deuten, werten oder gar nur über sich selbst sprechen wollen. Von allem ein wenig, zu stark gewürzt, zu heiß gekocht – im übertragenen Sinn. Der Eindruck, der mir bleibt, sowie die Art und Weise des Vortrages, lassen mich ratlos und müde zurück. Ich bin nur schlecht in der Lage mir eine eigenen Meinung zu bilden.
Wiederum wird sehr ordentlich im Begleittext genutzte Sekundärliteratur angegeben. Eine Liste der genannten Lieder auf Spotify ist ebenso vorhanden, wenn man einen Account hat.

Home Musikgespräch


https://musikgespraech.de/2021/09/15/bob-marley-und-die-erfindung-des-reggae/

Petine Cuisine, 15.11.22

Ich war nie in Ägypten – nur bei Nofretete in Berlin. Sah letztens Amor mit einer Alien von Psyche kommend, auf unserem Boulevard, der entlang des Jordan seine Pfeile abschoß. Einer verfehlte sein Ziel und liegt irgendwo in der Vowi. Wer ihn findet, kann sich kleiden wie Ramses oder Nofretete. Wenn jemand aus Ägypten ihn findet, muss gar nichts getan werden. Denn, wie sollte sich jemand verkleiden, beispielsweise als Bewohnerin des schönen Hessen um das Jahr 30 vor Christus, wenn in Alexandria Karneval gewesen wäre. Als Chattenerin, Mattiakerin, Nemterin oder einfach Barbarin. Die 2. Staffel läuft.

Kleopatra, vor der Tür Ramses rauchend, erklärt mir später den Lauf der Dinge, nachdem ihre Büste sehr bald vor 110 Jahren gefunden wurde:
Erst war lange nichts.
Oder vielleicht ein Nichts, was wir vergessen haben.
Nur in unseren Träumen schimmern Raum und Zeit ganz unkritisch. Sie zu deuten ist ein Privileg, aber wir verstehen oft nichts, weil spätestens heutzutage Mystik mit Kitsch und Mythos mit Märchen verwechselt.
Schau wenigstens auf die Gesten und Laute von damals, weit vor der Sprache. Sie sind noch immer Töne zwischen uns.
Und hör auf mit der WM! Du schleichst herum wie ein Katze und zierst Dich mit Deinen Interviews.
Die italienische Variante, sportlich vorher Ausscheiden, wäre eine Lösung gewesen.
Oder Dienst nach Vorschrift, Ausscheiden in der Vorrunde, könnte Geste außerhalb vom Hier und Jetzt sein.
Also. Ich fasse zusammen und dann bring’ mir bitte ein Bier!
Zeit vergeht. Ist klar. Man kann auch sagen A, B, C, De, Re.
Re hatte eine Tochter. Eine Katze. Die hieß Bastet (auf Latein Felix, auf Deutsch so in etwa der Glückliche) und feierte gerne. Nicht so oft wie ihr, aber sie feierte einmal im Jahr.
Das Schöne Fest der Trunkenheit. Die ägyptische Radeberger war natürlich mit dabei. Bier hat bei uns eine lange Tradition.
Zweiunddreißig Dynastien, von 3100 vor Christus bis 30 vor Christus. Ich war dann die faktisch Letzte in der Reihe und weiß bis heute nicht, ob ich Caesar oder Marcus Antonius mehr gebraucht habe. Liebe hin, Liebe her.
Hast Du mein Bier vergessen?
Jetzt ist von uns noch immer Einiges da. Und von Euch?
Ein Chattenweg in Unterliederbach.
Ich nehme noch ein Bier und zahle direkt!

Petite Cuisine, 10.11.22

Feste und angefragte Termine anstatt der Fußball-WM in der Vowi:

Sonntag, ??.??. Ballferne Halbräume,
Taktik erklärt von einer ZdM

Sonntag, 04.12. Michael Gabriel,
(Leiter KOS -Koordinierungsstelle Fanprojekte-)
Zwischen den Fronten

Dienstag, 06.12. Fußball-Quiz (bitte vorher Team anmelden,)
für Nerds und Normale

Sonntag, ??.12. Playstation-Turnier,
Auf der Leinwand

Sonntag, ??.12. angefragt: Niko Arnautis,
(Trainer Eintracht Frankfurt Frauen)
Laura oder Jesper – Hauptsache SGE oder vergleichbar anders

Was von damals übrig blieb, 08.11.22

Gegenüber der Kneipe weicht seit ein paar Tagen durch Regen zurückgelassener Müll vor sich hin.
Gestern sah ich eine Bewohnerin den ausufernden Müll ordnen. Ich half ein wenig.
Als ich auf die Adresse diverser Briefbögen vom Amtsgericht schaute, laß ich den Namen eines mir bekannten Nachbarn. Das folgende Gedächtnis-Protokoll fertigte ich wegen ihm an. Unter anderen durch diese Aussage wurde ich auf das Polizeipräsidium und später zum Gericht eingeladen. Als Beschuldigter kam er nicht zu Gerichtstermin. Auf dem Präsidium erzählte mit die ermittelnde Beamtin, dass er glaubte Stimmen via Handy würden ihn ermuntern für Ordnung zu sorgen im Sinne seiner im Protokoll beschriebenen Handlungen. Mein persönliches Treffen mit ihm schildere ich ebenfalls unten im Protokoll.
Gestern tüte ich dann Briefe, Kinderbilder, Klamotten, mögliche Ausbildungs-Lehrbücher, also irgendwie, „was von damals übrig blieb“ (frei nach dem Schriftsteller Kazuo Ishiguro) ein. Ob ich von der Stadt sei, wurde ich gefragt, denn es sei alles fotografiert und gemeldet, aber es würde nichts passieren. Was soll schon passieren, erwiderte ich, und wollte eigentlich, den in meinen Augen wichtigeren zupackenden als meldenden Moment unserer Demokratie herausstreichen. Ich beließ es bei allgemeinen Aussagen und verknotete die Tüten.

Gedächtnis-Protokoll der Ereignisse am 21.06.2019
in 60486 Frankfurt, Jordanstraße 13

aufgeschrieben am 22.06.2019

von …
… „Volkswirtschaft“
60486 Ffm.

> 21.06.2019, ca. 22.00 in Küche meiner Kneipe „Volkswirtschaft“ in 60486 Ffm….: lautes Geräusch gehört
> beim Gang in Gastraum hörte ich lautes Geschrei (in etwa „Komm runter!“, Ich ficke dich!“, „Warum wirfst du mit Flaschen nach mir?“) usw. von Straße
> unklar, was, wer, Schreiende wurden von Freunden zurückgehalten und gingen weiter auf Jordanstraße Richtung Mertonstraße
> sichtbare Scherben einer Flasche auf Straße (am Straßenschild) vor Kneipe
> etwa 6 Leute links und rechts saßen vor Kneipentür
> von oben gegenüber wurde mit Gegenständen (Glas) geworfen (Aussage Gäste)
> ca. 22.05 Uhr …Revier angerufen – könnten nicht so schnell kommen, alle Polizeiautos gerade im Einsatz
> vermutlicher Werfer (größer, dunkel, mit Schlagring) erschien vor Haustür und ging auf das Geschrei ein, in etwa: “Krieg!“, „Komm her!“ „Ich hau dich um!“
> daraufhin 2. Anruf bei …Revier, da vermutlicher Werfer vor Tür mit Schlagring stand und extrem aggressiv auftrat
> Nachbarn erschienen auf Balkon über Eingang Kneipe und bestätigten später, ihn mit Schlagring gesehen zu haben (Nachbarin als Zeugin benennbar)
> vermutlicher Werfer sah mich, fragte in etwa „Was willst du?“, meine Antwort war, ich sei von Kneipe
> darauf er, in etwa, dass er gleich rüber komme, über Tische springe und mich ficken würde
> ich ging, um nicht mit Schlagring geschlagen zu werden, nicht darauf ein
> vermutlicher Werfer wirkte sehr aufgebracht und nervös, blieb aber entweder an seiner Straßenecke oder in Haustüre, sein Gebiet schützend, und schien förmlich zu warten, dass es weiter eskaliert
> ca. 4 Polizeiautos kamen
> vermutlich Werfender wurde unter lautem Protest („Das ist ungerecht!“, „Ich habe nichts getan!“) mitgenommen
> meine Personalien wurden aufgenommen, man würde mich anschreiben
> weitere Personalien von anderen Zeugen wurden aufgenommen
> kann Zeugen benennen

folgende Vorkommnisse wurden mir über vermutlichen Werfer in letzten Monaten berichtet oder ich erlebte diese selbst:

> 12.06.2018 …
> 2018 …
> 13.12.2018 …
> 23.12.2019 …
> 24.12.2019 …
> 02.02.2019 …
> 16.03.2019 …
> 01.05.2019 …
> 15.06.2019 …
> 21.06.2019 …
> 29.06.2019 …

Geh endlich!

Viel wird über den OB von Ffm. in der Kneipe nicht geredet.
Vielmehr schütteln alle nur noch ihre Köpfe und mahnen an heute beim Bürgerentscheid zu wählen.
Das ZDF fragte auf dem Jordanboulevard vor ein paar Tagen nach diesen News.
Der Kameramann übrigens trank früher gerne Krusovice dunkel. Ist eine andere Geschichte.
Im Bericht sind es die ersten zehn Minuten.