Kategorie: Bewegungen

Sportive Sachen -eigentlich Fußball-

Nach der Arbeit ist vor dem nächsten Spiel

Nur Fußball im Kopf.
Irgendwie war da noch was mit Archimedes und Achill in in der Stadt Troja oder im Film Troja oder doch am Tresen in Bockenheim, wo ja vielleicht ein gewisser F. als Trojanisches Pferd in den anderen beiden Wirtschaftshäfen (leider nicht verlinkt) operieren könnte. Da gab es doch ein Bild, was in der Vowi hing. Ein Dreirad war drauf zu sehen. Der Künstler -natürlich ein Leipziger- wollte ein mögliches Kind (Symbol Dreirad) als Trojanisches Pferd in einer Beziehung interpretieren.
Und warum wird auf dem Männer-Klo der rote Ball weiß,

welchen man beim Pinkeln anstrullert. Und was machen die vielen Schweden

auf dem Frauen-Klo:

Archimedes und Achill strullern auf ein Trojanisches Pferd, daß voller Schweden ist, die dort im Frauen-Klo unterwegs vom Tannenbaum zum Dr. Flotte sind und dabei F. treffen.

„Nicht einschlafen! Entweder Du trinkst was oder du gehst nach Hause!“
„Ah-ja. Ich nehm´ dann noch ein Bier!“
denn
Einer geht immer in der Vowi!

Joerg Bock: Trojanisches Pferd

Nachtrag:
Und wirklich das Trojanische Pferd -ein F.- wurde von unsichtbarer Hand an die Vowi am Sonntag herangeschoben. Zuerst war er in Orange geparkt gleich gegenüber mit Mainzer Kennzeichen. Später schlürfte er getarnt als F. mehrmals haarscharf vorbei. Doch die unerbittlichen Vowianer Kasius und Verus fielen nicht auf diesen Trick herein und ließen ihn nicht vor ihren Tresen. So schlug er den Weg gen Norden ein, Richtung des Zweimasters…ihr wißt schon …
und ne Buddel voll Rum…

IM Vowi

Vowi-EM-Studio in Bockenheim:
Alle Spiele per Beamer und per TV EM-Tippspiel
Tresentipps
Pinkel-Fußball
mehr zu Essen

Dies und das

„Ich habe den Ball. Der andere sollte beunruhigt sein… Wovor sollte ich Angst haben?“
Thierry Henry gegenüber Karsten Funkel zum Fußballspielen im Allgemeinen

Notizen aus dem Vowi-EM-Studio in Bockenheim:

The thin Klinki ist zurück.

Der eine Wirt hat keine Ahnung von Fußball:
1. Beweiß:
Die letzten Minuten des Spiele Frankreich-England:
Der eine zum anderen Wirt: Das schafft Frankreich nicht mehr! Endergebnis 2-1 für Frankreich.
2. Beweiß:
Die letzten Minuten des Spieles Portugal-Spanien:
Der eine zum anderen Wirt: Das schafft Porugal nicht mehr! Endergebnis 1-0 für Portugal.

Während eines Spieles -alles ist dunkel, damit man die Leinwand besser sieht- fragt ein Gast, ob er einen Stift haben kann, er müsse sich eine wichtige Notiz machen.

Dichtungsversuche hinterm Tresen:
Es hüpft der Ball von Tor zu Tor – ich glaub´ es ist ein Meteor.

Wer ist denn eigentlich noch nicht tot, fragte ein Gast im Zusammenhang mit noch lebenden zeitgenössischen Komponisten.

Wiedererkennung nach 30 Jahren:
Der nette Kollege und Landsmann vom Tannenbaum Herr Uwe ist mit Herrn Karsten von der Vowi von der 3. bis zur 10. Klasse in ein und die selbe Schule in Leipzig gegangen.

Prahlerei:
Ein wahrscheinlich bestochener Gast: „Es ist einfach herrlich in der Vowi – bei Espresso und Apfelwein zu sitzen!“

Bedrohung:
D. ist angeblich gerade weg von Heroin, war früher angeblich in Sicherheitsverwahrung und macht normalerweise auf naiv-dumm-dreist. Er hat kein Geld, will aber noch ein Bier für die Nacht, bekommt nichts, da er noch einen Deckel hat, den er erst bezahlen soll. Erst bittet er – dann wird verbal scharf geschossen: Euch mach ich fertig! Deinen Laden hast Du nicht mehr lange!

IM Vowi

Vowi-EM-Studio in Bockenheim:
Alle Spiele per Beamer und im 1. TV – im 2. TV. das jeweils zweite Spiel
EM-Tippspiel
Tresentipps
Pinkel-Fußball
mehr zu Essen

Fürbitte

Dichtung und Wahrheit:
„Marquise de Sade-Schriften sind im Vergleich zur Realität langweilig.“
(ein Gast mit langen Haaren)

Fürbitte:
Früher Abend.
Ein paar, sich im Exil befindende weibliche und männliche Dr. Flotte-Gäste sitzen am Vowi-Tresen. Viel Bier wird getrunken, viele Spaß muss sein-Witze fallen. Der Wirt ist mürrisch. Zuerst wurde nach Asbach-Hütchen gefragt. Der Wirt krächzte sinngemäß zurück, Pisse und Cola-Light verkauft er nicht. Die Dr. Flotte-Bierbäuche beeindruckt dies nicht. Sie trinken halt Jacki-Cola und Bier.
Die Tür geht auf. Hilfe naht, denn heute soll es Schnitzel geben. Der Wirt muss in die Küche: Bitte übernehmen Sie! Auf einmal wird er und seine Gegenüber vor dem Tresen gefragt, ob sie miteinander verwandt seien. Bruder und Schwester vielleicht… Die Mitarbeiterin einer Großküche ist angenehm berührt. Der Wirt verneint sehr schnell und schweigt, was bleibt ihm übrig. Seine Verwandschaft kann man sich nicht aussuchen, seine Gäste irgendwie schon. Später treffen sich der Wirt und die Mitarbeiterin einer Großküche auf dem Gang zum WC wieder, wo er übergelaufenes Wasser in den Bodenabfluss schiebt. Sie, gerade vom Frauen-WC kommend, rückt alles zurecht oder muss sich halt krabbeln, da wo es krabbelt und fragt den Wirt fachkundig, ob sie auch immer Probleme mit übergelaufenen Männer-Pissoirs hätten.
Lieber Kneipen-Gott, bitte mach den Dr. Flotte bald wieder auf. Lass ihn lange am Leben und die Gäste nicht an Leberzirrhose und Kehlkopfkrebs erkranken!

IM Vowi

Vowi-EM-Studio in Bockenheim:
Alle Spiele per Beamer und im TV
EM-Tippspiel
Tresentipps
Pinkel-Fußball
mehr zu Essen
bei Anpfiff 18.00 ab 17.00 geöffnet

Dr. Flotte

Am Freitag geht die neue Besatzung des Dr. Flotte an Bord. Der Alte Kapitän Rainer wird den zweiten Teil der „Schatzinsel“ schreiben. Die Ruhe dafür hat er jetzt. (Hoffentlich hält die Hand dabei still.)
Unseren neuen Kollegen, welche ja die Seiten wechseln, wünschen wir genügend Proviant, einen guten Steuer- und Bootsmann, eine vollzählige Mannschaft und einen symphatischen Schiffsjungen. (Da gibt es doch einen, der irgendwie mit F anfängt und eigentlich alles kann?):
Fünfzehn Mann auf des Toten Truhe Kiste
Jo oho
und ne Buddel voll Rum

Einen bis zwei neue Gäste hätte die Vowi bereits für das Schlachtschiff. Einer von beiden interessiert sich im höchsten Maße für maritime Dinge. Er schaffte es, seinen Nachbarn in der Zeit des letzten Länderspieles und der Halbzeit alle möglichen technischen, kriegstaktischen, statistischen und was weiß ich noch Fakten über die deutsche Kriegsmarine im letzten Kriegsjahr zu erläutern. Dabei sprach er in einer entwaffnenden Lautstärke, die keinen Selbstzweifel aufkommen ließ. Einige, welche sich mehr für das Spiel interessierten, waren vom Erscheinungsbild und der Stimme des Chronisten beeindruckt:
War Kermit als Hape Kerkeling verkleidet in der Vowi?
Oder war dies nur eine Inszenierung der Sendung „Verstehen Sie Spaß“?

IM Vowi

Fußball-EM in Portugal in der Vowi:
Alle Spiele hoffentlich gebeamt
EM-Tippspiel
Tresentipps
Pinkel-Fußball
mehr zu Essen
bei Anpfiff 18.00 ab 17.00 geöffnet

Männer wollen nur besitzen! Frauen sind besessen!

Die Bundeliga Saison 2003/04 ist abgeschlossen. The_Over hat gewonnen und erhielt neben den anderen plazierten Mostafa, Uncle Brad und Desche am Samstag die Gratulationen und das Preisgeld.
Leider waren nicht besonders viele von den über 40 Tippern anwesend, um das Buffet zu genießen und für einen schönen Betrag für umsonst zu trinken. Denn wie es die Tradition gebietet, stellten die ersten drei ein paar satte Euro zum Trinken für alle anwesende Tipper in den Raum. Wenige hatten wohl Schwierigkeiten zu verstehen, dass das spendierte Geld am späten Abend vertrunken worden ist und sie ihr möglicherweise letztes Bier selber bezahlen mußten.
Selbstverständlich gibt es nächste Saison wieder das Vowi-Bundesliage-Tippspiel. Diesmal mit einem Verein aus der 2. Liga – unserer Eintracht.

Hier noch ein TV-Tipp – natürlich schauen wir uns den Film auch in der Vowi an:
Sonntag. 6. Juni, 21.15 3sat:
Solo Ultra – Fußball ist ihr Leben.
Doku von Erik Winker über SGE-Ultras
3sat
bei Suche Ultras eingeben
(Vielen Dank an Bjorn f. den Tipp!)

Fizzz eine Szene-Gastronomie-Zeitschrift, die wir seit Monaten unentgeldlich monatlich im Briefkasten finden, erläuterte in der letzten Ausgabe neue Marketing-Strategien für die Generation Y. Die Zeitschrift Fizzz hat sich eine Studie von rheingold, dem Kölner Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse vorgenommen, wo es um die Lebenssituation von 18 bis 24jährigen geht.
Das Fazit lautet, dass das Gemeinschaftsgefühl stärker ist als der Wunsch nach Differenzierung. Die Komplexität des Alltags und die damit einhergehnde Unsicherheit fördert bei den Jugendlichen die Suche nach Einfachheit, Nähe, Sicherheit und Berechenbarkeit. Der noch vor kurzem von der Werbewirtschaft stilisierte Trend nach Indvidualisierung ist ein Relikt der Vergangenheit. Die Generation Y setzt auf Bildung von Gemeinschaften und nicht auf Profilierung des Einzelnen. Und zu guter Letzt wandelt sich die Ausdrucksform der Generation Y im Konsum-Alltag in eine Art Konsum-Anarchie um. Eine Fokussierung auf bestimmte Produkte und darin koppelnde feste Beziehungen werden aufgelöst und duch eigenwillige Umsatzformen ersetzt.
Nun werdet Ihr -liebe Vowi-Gäste- fragen, was Euch diese ganze Sozilogen-Marketing-Kacke angeht. Nichts, außer dass wir in der Vowi schon lange die Wünsche der Gerneration Y befolgen, denn so das Fazit von Fizzz, sollte die Gastronomie als Meetingpoint eine Hauptrolle im Leben der Generation Y spielen:
Reduktion der Komplexität = nette Gespräche am Tresen versus Lerne tolle neue Leute kennen versus Werde-freies Mitglied von Django und den Vowi-Ludern
Gesellungs-Generierung statt Persönlichkeits-Profilierung = schnelles Pils, sieben-Minuten-Pils, Radler, Dreckiges, Campari-Pils, kleines Pils, Großes Pils, Schuss, Ich nehme das Gleiche!, kein Pils
Konsum-Anarchie = Ich weiß noch nicht, was ich nehme. Ich schau‘ erstmal in die Karte. 5 Minuten später. Haben Sie Cola Light?

Rhetorische Aussage bzw. Frage der Woche oder praktisches Allgemeinwissen:
Männer wollen nur besitzen!
Frauen sind besessen!

Eigentliche Frage der Woche, die einige sicher hoffen lässt:
Gibt es in der Vowi junge -gar nicht mal toll aussehende- nette, nicht gar soviel trinkende Männer, die man auch kennenlernen könnte?

IM Vowi

Fußball-EM in Portugal in der Vowi:
Alle Spiele hoffentlich gebeamt
EM-Tippspiel
Tresentipps
Pinkel-Fußball
mehr zu Essen
bei Anpfiff 18.00 ab 17.00 geöffnet

Die Eintracht und das Weltall

Scheiß egal!
Im Backstage wurde am Samstag gefeiert:
Der Friseur vom ersten alternativen Friseurladen in Frankfurt „Indiskret“ stand auf dem Tisch. Neben ihm schrie ein Glatzköpfiger lauthals und diskutierte nebenbei mit seiner bauchnabelfreien Freundin. Ein HR-Mitarbeiter sowie ein mir bekannter treusorgender Familienvater und zehn zwanzig andere sangen die Klassiker der Eintrachtfan-Gesänge ab. Immer wieder aufs Neue -inzwischen fiel der Friseur vom Tisch, schüttelte sich und stand wieder auf- wurde in altbewährter Form (Vorsänger und Chor) inbrünstig gesungen und geschrien.
An einem anderen Tisch aß man inzwischen seelenruhig. Die Sängerin der Frankfurter Punk-Rock-Band „Copy Cats“, die neben einigen anderen Bands am Samstag, den 5. Juni zum Au-Jubiläum spielen werden, ging gewohnt ihrer Arbeit nach. Unterstützt von einer oder zwei Kolleginnen. Der asiatische Koch schaute mal kurz aus seiner Küche raus. Und Nobert, der Wirt machte nochmal den Fernseher richtig laut, als der Bericht des HR über das letzte Spiel der Eintracht gefilmt im Backstage gezeigt wurde. Man johlte am lautesten, als ein allen Bekannter nach dem Spiel meinte, dass er nun nach Hause gehen würde, um seine Mutter und seinen Hund zu schlagen, aber ansonsten die Erde sich weiterdrehen und sein Herz für Eintracht weiterschlagen würde.
Der treusorgender Familienvater erzählte mir am nächsten Morgen, dass er noch bei Tageslicht das Backstage verlassen hat (Wir haben ja früh angefangen!) und gegen 5.00 Uhr mit starken Kopfschmerzen aufgewacht ist. Ihm ginge es wieder besser und apropos, er freue sich auf Aue!

IM Vowi

PS:
Und wir freuen uns auf die Fussball-EM in Portugal ab Samstag, den 12. Juni. Der Anpfiff der Spiele erfolgt 18.00 und 20.45 Uhr. Wir machen in dieser Zeit 17.00 Uhr auf. Es wird natürlich mehr zu Essen geben, das Vowi-EM-Tippsiel via www ist fertig (Vielen Dank an The_Over!), die Techniker basteln an einem besseren Blick auf die Spiele (?), Pinkel-Fussball wird gehen, tägliche Tresentipps sind erwünscht, Spezial-EM-Schnäpse soll es geben, Panini-Bilderchen könnt ihr tauschen und immer dieses blöde Gras überall…

PS PS:
Zwei Konzerttipps:
Mittwoch, 26.05. im Mousonturm
Die Sterne mit neuer CD ab Montag „Das Weltall ist zu weit…“ (Die Sterne spielen auch am Sonntag 21.15 beim 30. Open Ohr Festival in Mainz.)

Freitag, den 28.05. ab 19:20 Uhr als Headliner auf der Fritz-Bühne (Bühne 2) auf dem Darmstädter Schloßgrabenfest die sagenumwobene Glam-Rock Band
Pussy Galore
siehe auch Neues vom 03.11.02

Zaun, Freundlichkeit und ein Ende

Niko am Zaun stehend bzw. hängend, gestikulierend und schreiend, war relativ lange als Sinnbild der Eintracht-Fans gestern im Aktuellen Sportstudio während des Berichtes über den Sieg gegen Bochum zu sehen.
Wie direkt hinter den Trainerbänken sitzende Fans glaubhaft berichteten, kickte beim Sololauf von Lexa und dessen mißglücktem Torschuss bzw. Flanke ziemlich am Ende des Spieles Willi Reimann vor Wut einen süßen kleinen roten Kegel um.

Eine Tatsache auf den Punkt bringen, gelassen zum richtigen Zeitpunkt aussprechen zeigt Größe und Weltsicht. Oft sind es die kleinen Dinge, die uns die Weitläufigkeit der Welt, die Bitternis des Alltages und die Arroganz des Wirtes bewusst werden lassen. Ein Gast formulierte dies aus einem anderen Gesprächszusammenhang kommend, wie folgt:
„Wer ficken will, muss freundlich sein!“

Und dass scheinbar bedeutende Augenblicke, in denen Gefühl und Verstand vereint in einer neuen herrlichen Qualität nur von kurzer Dauer sind oder von käuflich zu erwerbenden Mixturen stammen, gibt folgender Dialog wieder:
Gast, ermuntert, taumelnd durch eine Unterhaltung, in der Hoffnung, dass die Nacht niemals zu Ende geht:
„Du als Wirt erlebst sicher viele unglaubliche Geschichten!?“
„Ja schon, aber die Geschichten haben sehr oft die gleiche Handlung und vor allem gleiche Enden.“
„Naja. Dann werde ich mal gehen und nicht noch bei XY weitermachen. In diesem Sinne endet die meine ganz, wie die deinige Nacht.“

IM Vowi

Auswärts in Hannover

Zwei größere Fehler sind letzte Woche (per Vowi-Mail) passiert und müssen als solche gekennzeichnet werden. Einmal wurde beim wöchentlichen Vowi-Mail anggegeben, daß es sonntags keine Spiele geben würde, was allerdings erst ab dem vorletzten Spieltag gilt. Und dann wurde ein politisches Rundmail weiter verschickt, was längst seine Schuldigkeit getan hatte. Matze machte darauf freundlicherweise aufmerksam.

Über einen Besuch in Hannover gibt es nicht allzuviel zu berichten. Außer, dass der Hannoveraner Wurscht-Walther nach dem Spiel für nach außen als Eintracht-Fans gekennzeichnete Menschen gesperrt war (Michi R. ein Fan, wie er im Buche steht -ihr kennt ihn alle- ohne Vollkörper-Tatoo, kein grimmiges Bullterier-Gesicht, nicht oberkörperfrei auftretend und ohne Onkels-T-Shirt – schücherte offensichtlich die Hannoveraner Polizisten soweit ein, dass er lieber einen Bogen um sie machen sollte). Vor dem Spiel dauerte es, wie so oft, etwas länger im Einlass, da recht wenige Ordner die Eintracht-Fans einzeln abtasteten. Diese regten sich furchtbar auf und einer beschimpfte die Polizisten, dass sie sich im Irak benehmen wie die Schweine und dies wohl hier auch tun wollten (?) und bemerkten dabei nicht, dass zehn Meter weiter verwaiste Eingänge mit vielen Ordnern auf uns, die Eintracht-Fans, warteten.
Im Stadion, dass wirklich nur zur Hälfte fertig ist, waren wir umgeben von in der Mehrzahl jungen Fans. Zwei waren sogar aus Bayern angereist zur Eintracht, einer wollte (habe vergessen ob bei einer Niederlage oder bei einem Sieg der Eintracht) das ganze Station vollwichsen. Die Mehrzahl sah die schlechte Leistung unserer Mannschaft und wurde noch trauriger, als wir die Spielstände von den anderen Stadien hörten. Nach dem 2-0 war das Spiel wohl entschieden. Eine nicht gerade kleine Gruppe verließ das Stadion, um sich an den umliegenden Zäunen abzureagieren. Ordner und Polizisten waren nicht zu sehen, also hieß die Aufgabe Zaun umrennen und fremde Gebiete besetzen und sie mit Eintrachtlern zu vermehren. Dies beschäftigte eine ganze Zeit lang viele Fans mehr als das Spiel („Randale! Randale!“). Nach und nach kamen die Uno-Truppen (in Form von Ordnern und Polizisten) und begrenzten die befreiten Gebiete auf ein Minimum. Nach dem Spiel gab es wieder kleinerer Randalen mit der Polizei. Als dann einer sich weh getan hatte, schrien alle nach den Sanis. Ohne alles genau sehen zu können, erschien mir die Situation so zu sein, dass die Eintracht-Fans dann nach Hilfe schrien, als sie bemerkten, dass die angerempelten Polizisten zurückrempelten.
Fazit: ein schlechtes Spiel, ein nicht ganz so schönes neues Stadion, ein guter Marcus Pröll, viele treue Eintracht-Fans und nicht ganz so wenige Idioten, die sich für Bauzäune und Kurse in Erster Hilfe mehr interessieren als für das Spiel.

PS: Im Eintracht-Forum gibt es unterschiedliche Meinungen zur Randale. Eine Version lautet, dass die Hannoveraner im Nachbar-Block, die Eintracht-Fans so provozierten, dass diese ihnen persönlich die Meinung sagen wollten. Andere können irgendwie verstehen, dass nach den ganzen Benachteiligungen der Eintracht in dieser Saison die Fans so frustriert sind, dass sie einfach mal Dampf ablasen müssen. Die anderen meinen, dass dies alles eher harmlos war. Ein Hannoveraner Fan im Eintrachtforum schildert gewaltbereite Väter mit Kleinkindern, vor denen kein Polizist oder Hannover-Fan sicher gewesen sei.

PS: Wenn Willi unseren Chef Heribert ein gutes Papier vorlegt, wie er mit ein paar guten jungen Eintracht-Amateuren (z.B. Reinhart, Weidenfels), mit den Rückrad-Spielern (z.B. Schur, Keller, Pröll), mit weiter ausgeliehenen Spielern (z.B. Preuß, Hertsch) und neuen Stürmern und Mittelfeldern in der nächsten Saison (falls wir absteigen sollten) den sofortigen Wiederaufstieg erreichen, dann ist er unser Trainer.

IM Vowi

Fußballkneipe

Eine Gast fragte am Tresen:
„Ich weiß, dass Ihr eine Fußballkneipe seid, aber was hältst Du von der Meisterschaft der Löwen?“
„Ist mir scheißegal!“ lautete die Antwort.

Eine Gast wollte ein kleines Getränk bezahlen und reichte einen 20,- Euro-Schein und sagt:
„Entschuldige, ich habe leider kein Kleingeld.“
Den 20,- Euro Schein in der Hand haltend, wurde dem Gast freundlich erwidert:
„Ich leider auch nicht!“

Drei Leute am Tresen unterhalten sich. Einer davon (mit Mütze oder Hut) laut und exaltiert redend, fragt nach den Fußballergebnissen. Die Eintracht hat wieder verloren – der Abstieg rückt näher. Er will seiner Beigeisterung oder auch seinem Fachwissen Ausdruck geben, indem er berichtet, dass er letztes Jahr nicht etwa mit auf dem Römer war, sondern im Römer mit der Mannschaft gefeiert hat. Und da glaubten alle, jetzt endlich könne man eine gute 1. Liga-Mannschaft aufbauen. So der Gast mit fester schon fast deklamierender Stimme.
Hinterm Tresen wird gegrummelt:
„Wenn Du sowas gedacht hast, dann beweist dies, dass Du von Fußball keine Ahnung hast!“

Ein Gast fragt, was es zu Essen gäbe.
Die Antwort:
„Das Essen was da ist, kann gegessen werden.“

Weiere Themen der Woche waren die Prärafaeliten, Blockflöten, die 2000 Aromastoffe des Kaffees, Maiglöckchen, Moral, Alles Gute zum Geburtstag!, Kirchensteuer, Katholische Theologie, Convallaria majalis, Colchicum autumnale…

Dann gibt es immer wieder Nachfragen mit den Öffnungszeiten der Vowi, vor allem von Stammgästen. Hier sind sie noch einmal „0 auf 1“: (Du findest sie auch auf unsere Homepage -worauf Du gerade schaust und seit Anbeginn der Vowi vor vielen, vielen Jahren im Schaukasten rechts vor dem Eingang):
2/3 des Jahres zutreffend:
Mo-Fr 17.30-02.00
Sa 15.00-02.00
So 17.30-01.00
1/3 des Jahres zutreffend und inhaltlich nicht so leicht zu verdauen:
An Sonn- und Feiertagen und in der fußballfreien Zeit (im Sommer und zwischen den Jahren) ist unser wirrer Laden am Wochende von 20.00-01.00 geöffnet.

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„Scheiße, die blöden Wichser…“

M. (hessisch gefärbter Dialekt mit lauter Stimme, wenige Zähne im Mund, sonst unauffällig) aus M. erzählt seinem Kumpel vom Auswärtsspiel der Eintracht gegen den FC:
„Scheiße, die blöden Wichser – soll ich Dir sagen, was wirklich passiert ist?!
In der Halbzeitpause wollte ich Bier holen gehen. Als ich an den Bullen vorbeiging und die mich blöd anglotzen, habe ich dem schwulen Homo mal getackert, wo es lang geht. Er soll mich gefälligst nicht so anstarren, die Drecksau. Wenn es wenigstens so eine Bullenschlampe gewesen wäre, aber nicht so ein Bimbo-Homo. Na – auf jeden Fall holte ich Bier und wieder, als ich zurückkam, stand das Arschloch da und macht mich an. Da hatte ich aber die Schnauze voll. Er kann froh sein, dass er keine gefangen hat. Ich habe nur gesagt: ´Fick Dich doch selber oder Deine Mutter in den Arsch, aber lass mich in Ruhe´. Kaum hatte ich dies gesagt, musste ich den Adler machen und hatte ein Gebinde um die Hände. Daher kommen auch die Druckstellen an meiner Hand. So verbrachte ich die zweite Halbzeit im Container…
Als ich nach dem Spiel wieder draußen war, kam ich ja genau richtig. Auf der Wiese vor dem Stadion ging es ja voll ab mit den Scheiß-Bullen und ein paar Kölner Homos waren auch da…“

Öffnungszeiten zu Ostern:
Die Vowi ist am Karfreitag geschlossen.
Ostersamstag und -sonntag ist pünktlich zum Fussball auf –
01.00 machen wir aber zu.
Ostermontag ist von 20.00-01.00 offen.
IM Vowi ist zu Ostern zur Erholung in Wandlitz. Deshalb gibt es erst wieder nach Ostern seine Meldung per Internet und per Mail.

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