Kategorie: Vowi
Alles, was mit der Vowi zu tun hat und manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang
Kleiner Mann was nun?
Kommt ein kleiner Mann in die Vowi direkt in die Küche mit gezückten Ausweiß der Polizei. Aber keine Angst, er wollte nichts, aber es ist ihm wichtig, deswegen kommt er in die Küche, was ja sonst kein sterblicher Gast darf und er nur Dank seines Ausweißes. Der Grund ist, daß sein Dusche verstopft ist und er einen langen Gegenstand sucht, damit der Abfluß nicht mehr bockt. Der kleine Mann findet nichts dergleichen in der Vowi. Und ein ihm angebotenes chemischen Hilfsmittel will er nicht annehmen. Dies müßte er schließlich bezahlen. Ach – wie blöd.
Vowi-Tippspiel 09/10 online
Das Vowi-Tippspiel zur Bundesliga-Saison 09/10 ist online
Vielen Dank an the_Over!
Unter Links (rechte Spalte) Tippspiel 09/10 findet Ihr die Verknüpfung.
Mit 30,- € seit Ihr dabei und bezahlt bitte pünktlich, sonst wird Euer Account gelöscht.
Wolfgang Welt
Da ich in letzter Zeit viel über Gliedsteife, Sex in Kneipen, Selbstbefriedigung und Alkoholismus erfahren habe, ist mir -ich glaube im DLF- ein Autor in Erinnerung geblieben, der als Heimat-, wie als Popschriftsteller gilt, aber natürlich keiner ist. Mittlerweile bei Suhrkamp veröffentlicht, aber dennoch als Nachtpförtner sein Geld verdient. Wolfgang Welt könnte auch in der Vowi sitzen und die ewigen Themen auseinandernehmen. So raucht, arbeitet und schreibt er in Bochum und nicht in Bockenheim.
Die ersten Sätze aus seinem Roman
„Doris hilft:
„Kaum aus der Psychiatrie entlassen, holte ich mir auf mei-
ner Mansarde einen runter. Im Marienhospital hatte ich
keinen Steifen gekriegt, was wohl an dem Hängolin lag,
das die mir in den Kaffee gegeben hatten. Nun ging es wie-
der, und es kam gut, kam sehr gut. Ich fragte mich, ob der
jahrelange Sex mit mir selbst dazu geführt hatte, daß ich
plemplem geworden war. Aber dann müßten ja alle katho-
lischen Geistlichen und Junggesellen ohne Freundin reif
sein für die Klapsmühle. Sind sie es nicht auch?“
Tippspielabschluß
Am Samstag ist Tippspielabschluß in der Vowi. Alle Teilnehmer der Runde 08/09 sind herzlich eingeladen. Gegen 19.00 macht die Vowi auf und wenig später gibt es das Essen.
Hybris
Sich selber richtig einschätzen zu können, ist eine Gabe. Sich zu unterschätzen ist nicht immer hilfreich. Sich zu überschätzen, läßt Ehrgeiz vermuten, geht aber selten gut bzw. läßt tief blicken.
Eine wirkliche Geschichte:
Ein gewonnenes Eintrachtspiel ist zu Ende. Die Gäste bezahlen und gehen. Immer wieder kommt es zu kleinen Diskussionen über das Gesehene.
Ein Gast schimpft über eine ausgelassenen Torchance eines Eintrachtspielers. (Er schimpft oft und weiß vieles besser.) Dem Wirt platzt ein wenig der Kragen und erwidert ihm in Anspielung auf seinen gut sichbaren Bauchansatz, dass er mit dieser „Kuller“ ebenso kein Tor gemacht hätte. Der Gast ist ein wenig verwundert über die mittlere Dreistigkeit des Wirtes und meint, dass er das Tor auch mit Bauchansatz getroffen hätte. Jetzt fragt der Wirt, warum er bei diesen Qualitäten nicht Profifussballer geworden ist. Daraufhin antwortet der Gast (im vollen Ernst), dass er eben andere berufliche Pläne hatte.
Dies ist ein gelungenes Beispiel für eine Hybris, welche Wikipedia neben der eigentlichen Bedeutung auch als bildungssprachlicher Ausdruck für Vermessenheit und Selbstüberhebung erklärt.
Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht in der Volkswirtschaft
Orginaltöne einiger Gäste:
Sexuelle Phantasie:
Man (hier ein Gast) wird von Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz, die mit samt Verlag bald nach Berlin ziehen wird, mit gerade fertigen Pellkartoffeln beworfen.
Sexueller Geschmack:
Der Genuß von Rindswürsten (im speziellen die Frankfurter Rindswurst Gref-Völsings) ist genauso herrlich, wie der Geschlechtsakt.
Sexueller Rausch:
Besonders nach (grundsätzlich zu verurteilenden) Drogen-Mißbrauch gemachte sexuelle Erfahrungen bleiben eindringlich in Erinnerung.
Robinson und Freitag suchen die Vowi und sehen die Flotte vor lauter Bäumen nicht
Fraulein, Großmutter, Oma, Großel, Nähne, Ahnfrau, Ahne, Ahnlein
Eine sehr interessante interaktive Karte der Forschungsarbeit eines Augsburger Sprachwissenschaftlers findet sich unter dem folgenden Link. Diese bringt uns die Unterschiede des selbstbewußtesten Bundesland sehr nahe:
Sprachatlas Bayern
Kaputt
Am 54. Jahrestag der Bombardierung Dresdens ging ich im Frankfurter Nordend einkaufen. Wie immer führte mich mein Weg an einem Kunst – und Malerartikel-Laden vorbei. Auf dessen Schaufenster schaute ich manchmal in der Hoffnung einmal kein kitschiges oder klischeebeladenes Bild zu finden. Schon fast vorbei, drehte ich mich noch einmal um. Mir wurde klar, daß ich micht nicht geirrt hatte. In der Auslage stand ein so bezeichnenter Ehrenteller der deutschen Kriegsmarine 1939-1945 mit diversen Schiffen eingefaßt in Ehrenkränze und in der Mitte ein schwarzes Kreuz auf weißen Hintergrund für 15,- Euro. Ich war schockiert. In der Hochburg der Frankfurter Grünen, zwischen diversen Kinderläden und dem Alnatura-Biosupermarkt hat ein solcher seit längerem ansässiger Laden kein Problem diesen Teller in sein Schaufenster zu stellen.
Ich ging in den Laden kaufte den Teller und wollte ihn eigentlich vor der Ladentür auf den Boden fallen lassen oder in die nächste Mülltonne werfen. Auf Nachfrage meinerseits erzählte mir der Ladenbesitzer, daß es für besagten Teller eine Nachfrage gäbe und er ihn deswegen in sein Schaufenster plaziert hatte. Er wüßte um die schrecklichen Ereignisse der Nazizeit und das ebenso die Deutsche Kriegsmarine selbstverständlich eine Mitschuld trüge. Aber wenn Nachfrage bestehe, dann würde er den Teller verkaufen.
Ich äußerte mein vollkommenes Unverständniß und ging mit dem Teller meiner Wege.
