Kategorie: Vowi

Alles, was mit der Vowi zu tun hat und manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang

Zum Sommeranfang

Heute ist Vowi-Quiz: es gibt noch freie Plätze!
Warum ist „Filtra“ die gesündere Zigarette gewesen ist?
Warum erinnert mich die Grinsekatze auf dem Bild an Menschen zweier Studienrichtungen?
Hat die Grinsekatze wirklich geschwitzt, so daß sie ein Handtuch braucht?
Und schließlich würde die Grinsekatze auf dem Foto auch die Fußball-Frauen-WM schauen?

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Stargast

Sie mag Urlaub und Filme.
Sie ist 11 cm kleiner als euer Lieblingswirt und schon ein wenig leichter als er. (Sie wirkt größer.)
Sie hat schon in Djurgardens, Potsdam und München gearbeitet.
Und jetzt schafft sie in Frankfurt.
In ihre Schrankwand passen kaum die Pokale und Titel, die sie bereits gewonnen hat.
Sie würde sicher auch, wenn sie es täte, Filtra (siehe weiter oben) rauchen.
Und Bier trinkt sie sowieso.
Sie ist als Star so natürlich geblieben, daß euer dämlicher Lieblingswirt sie nicht sofort erkannt hat, als sie einen Meter vor ihm am Tresen saß, vor nicht all zu langer Zeit.
Ab Sonntag, dem 26.06. steht sie woanders.
Ab dann könnt ihr sie natürlich in der Volkswirtschaft sehen.

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Tippspielabschluß

Am Samstag, wie gehabt zum Pokalfinale, findet um 19.00 für alle Tipper der Bundesligarunde 2010/11 um 19.00 das Abschlußessen statt. Bitte gebt Bescheid, ob Ihr mit dabei seit.

Erinnern

Wie die
Stolpersteine
in Frankfurt erinnert ein Art
Erinnerungshöhrstück „Memory Loops“
aus München, was der Bayrische Rundfunk produziert hat, an die Jahre 33-45. Ähnlich wie die Stolpersteine wird hier auf eine sehr unaufdringliche Weise allgemeine Geschichte an Hand persönlicher Biographien übersetzt und dadurch ist sie für den Einzelnen erfahrbarer. Gleichzeitig wird bei diesem Projekt Radio und Internet verkoppelt: zeitversetzt.

Ich weiß alles

In diesen Zeiten bleibe ich lieber zu Hause und sitze am Fenster an meinem Schreibtisch und schaue nach draußen von meinem PC. Ich kriege alles mit und verstehe immer weniger immer mehr:

Al Jazeera English kommentiert mir auf Englisch weder langatmig noch zeitgeistig verstellt, die gar nicht so fremde Welt in Arabien.
NHK World, das japanische Staats-TV erklärt mir auf Englisch „in weiter Ferne so nah“ die Schrecknisse in Fernost.
Smithsonian Wild zeigt mir die wildesten Tiere, den außer Eichhörnchen, Amseln, mal eine Maus und Tauben sehe ich nichts Wildes vor meinem Fenster.
Und schließlich, als alter Romantiker schaue ich mir den Mond an. Die Raumsonde
Lunar Reconnaissance Orbiter macht es möglich.

Die Zeiten ändern sich – auch in Leipzig

Ich hatte zwei interessante Begebenheiten im Zusammenhang mit Leipzig am selben Tag:
Ein Gast fragte mich, ob es stimme, daß ich aus Leipzig sei, da er auch von dort komme und sich zurzeit für ein Praktikum in Frankfurt befinde. Ich antworte ihm, daß ich noch „abgehauen“ sei ohne Anführungszeichen und ohne Erklärung für die Unterzwanzigjährigen unter euch Lesern („abgehauen“ bedeutet, da die Grenze DDR-BRD im geteilten Deutschland von DDR-Seite nicht begehbar und nicht überschreitbar war, dennoch überwunden zu haben ohne sich umzuhauen). Er schaute freundlich, hatte aber einen Blick auf mich, als ob ich eine Dionosaurier war – also ururalt.

Dann belauschte ich nicht heimlich, sondern zwangsweise, da sie am Tresen saßen, ein Gespräch zwei jüngerer Gäste. Einer meinte, daß Leipzig so klasse sei, bestehe daraus, daß man immer wenn man Bock hätte auf eine Demo gehen könnte, weil eine Demo würde es immer geben. Zwar nerven mitunter die verschiedensten Anti-Aktionen aber egal.

Abends im Hafen

In letzter Zeit fehlen die klassischen Vowi-Geschichten, wie sie noch in früheren Zeiten regelmäßig auf diesen Seiten von IM Vowi aufgezeichnet wurden.
Natürlich „passieren“ die Geschichten immer noch und immer wieder auf’s Neue. Zum Beispiel letztens:

Die „Holstein“ lief pünktlich im Bockenheimer Hafen ein. Dem Kapitän und dem 1. Offizier verlangte es nach Krabben in Tomaten-Mandel-Pesto, was der kleine chinesiche Koch, der sein Handwerk in Taiwan gelernt hat, in Windeseile zubereitete. Dazu gab es wie immer Rum und wenig Osfriesentee. Kaum erschallte die erste Strophe eines bekannten Seemans-Shanty:
„Fuffzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Ho ho ho
und ’ne Buddel mit Rum!“
,
erschien Steuerbord der Grund, warum dieser Ankerplatz aufgesucht wurde. Der Erfinder der Stoptaste des Kassettenrecorders feierte seine vielleicht zwanzigste, dreißigste oder wievielste Äquatortaufe.
Backbord schipperten noch junge Odenwälder Rekruten mit Gardemaßen und eine gesamtdeutsche Landratte ein, die sofort textsicher weiter in den zweiten Teil der ersten Strophe einfielen:
„Fuffzehn Mann schrieb der Teufel auf die Liste,
Schnaps und Teufel brachten alle um! Ja!“
.
Schließlich nahmen alle in der Holstein Lounge Platz. Zu den Zigarren wurde Trester gereicht. Die Rekruten tauschten unauffällig ihre Telefonummern aus. Natürlich waren die sintflutartigen, nun schon seit drei Tagen dauernden Regenfälle im Hamburger Hafen ein Thema. Wer hatte da schon Lust auf St. Pauli. Mit anderen Seemännern aus aller Herren Länder, beispielsweise vom Rhein, wurde über alte und neue Seegänge erzählt.
Nach dem Löschen der Fracht, und nicht bis alle sechs Strophen des bekannten Seemans-Shanty gesungen wurde, verließen alle den Bockenheimer Hafen und schipperten bei ruhiger See nach Hause.

Natürlich war der Abend noch nicht zu Ende. Es passierte noch ein ganze Menge. Viele Fragen wurden gestellt. Nicht alle konnten beantwortet werden. Manch einer dampfte beleidigt ab. Aber irgendwann kommen alle wieder nach Hause – in die Vowi.

Al Jazeera

Auf Hinweiß von Little Magic alias Kleiner Christian lohnt es sich auf
Al Jazeera English
die Ereignisse in Ägypten via live stream im Internet anzuschauen bzw. anzuhören.
Und ganz nebenbei räumt es mit einem vielleicht typischen Vorurteil (bei mir?) auf, daß in der arabischen Welt Frauen zu meist in der zweiten Reihe stehen. Ob im Studio, ob live aus Kairo oder Suez, ob aus Teheran oder New York und London bei A Jazeera berichten Frauen.

Zu den virtuellen Aktualitäten in Ägypten gab es am Montag in der
FAZ
vom Sprecher des Chaos Computer Klubs einen interessanten Artikel.