Kategorie: Vowi

Alles, was mit der Vowi zu tun hat und manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang

Quiz am 25.09.22

Vowi-Quiz mit Markus im September
Am Sonntag, den 25.09.22 ab 18.00 Uhr findet mit Markus der nächste Vowi-Quiz statt.
Bitte gebt Bescheid, ob Euer Team und in welcher Anzahl dabei sein wird. Es kann sein, dass die Vowi nicht für alle Platz hat. Hängt von der Nachfrage ab.Zwar stehen die Argumente, weshalb der Quiz seit März diesen Jahres ausfiel, noch. Dennoch halte ich es mehr mit der These des Prinzips Hoffnung, mit welche der Mensch serienmäßig ausgestattet ist, wenn er sich seine Gebrauchsanweisung durchliest als mit der These, dass es kein richtiges Leben im falschen gibt. Beide Thesen sind Zitate, die ich hier aus dem Zusammenhang gerissen habe. Ich benutze sie sehr allgemein. Beide zu geflügelten Wörtern gewordenen Aussagen sind von zwei Philosophen. Der eine lehrte in Frankfurt. Und ist neben einem Kollegen mit ähnlichem Brillengestell außen am Labsal sichtbar. Die serienmäßige Ausstattung des Prinzips Hoffnung im Menschen hat ein in Leipzig lehrender Philosoph behauptet. Allerdings war er, was die DDR anging, wenig hoffnungsvoll und blieb irgendwann im Westen, um nie mehr zurückzukehren.

Wer sind die beiden Philosophen, die in Frankfurt und Leipzig lehrten?
Von welchem ungefähren Jahr ist das kleinere Foto, auf dem keiner der beiden Philosophen zu sehen ist – vielmehr die fleischgewordene Verkörperung der beiden Zitate?
Zusatzfrage: Was für ein Symbol um seinen Hals trägt unser junger Freund?

Petite Cuisine, 08.09.22

Manche Ikonen, in unserem Pfarrhaus gleich neben dem Wirtshaus, gingen im Strudel der Vergessenheit unter.

Ein neuer Bischof, ein aufgeräumter Keller, ein Umdenken, wie man gegenüber den ungläubigen Nachbarn auftreten wollte, schafften Platz für neue Heilige, deren Legenden man sich bald erzählte, im festen Glauben, dass es nur so gewesen sein konnte. Später, nach der Kirche im Wirtshaus, hinterfragten die Jungen leise die Alten. Diese schüttelten sanft ihre Köpfe, denn, wie konnten die Jungen aus dem wenigen, was sie erlebt hatten, ihre Erfahrungen gleichsetzen. Einen langsam dahinfließenden Strom erfasst die Wellen, um sie glatt zu streichen. Die Wellen sind wie kleinste Einheiten in der abgelaufenen Zeit. An diese sich zu erinnern, sei wie ein Spielzug. Doch ein Spiel besteht aus vielen Zügen. Ihre Summe ergibt, was bleibt.

Die Redseligen, besoffen in ihren Worten, bestätigen erst die Einen dann die Anderen, um Augenblicke später das Thema zu wechseln, wohin ihr Schwall, wie ein sprudelndes Flüsschen in den großen Strom, abfließen konnte.

Schließlich gab es noch die Narren. So nannten man im Dorf alle, die entweder ausschließlich oder zu bestimmten Zeiten ohne Regel spielten. Die Regel wurde bei manchen nach zu viel Most aufgehoben. Dies ergab sinnbildlich eine Doppelikone. Die Ausnahme jeglicher Regel waren…

aus Edholm Idunn „Abgrundtief im Glauben oder wie schmeckt ein norwegischer Apfel“, Oslo 1966, S. 7922