Kategorie: Bewegungen

Sportive Sachen -eigentlich Fußball-

Привет!

Russisches Alphabet_П

Putin soll damals Ende der 80er in Dresden (für die ganz Blöden Dresden liegt in Sachsen), als er im Import/Export-Bereich in der Abteilung Information tätig gewesen ist, mit seinem Deutsch nicht weit gekommen sein. Er hat keinen verstanden, heißt es.

Mir geht es genauso. Mir = Millionen Ostdeutsche (außer Angela Merkel und Karsten Maaß), die Russisch in der Schule gelernt haben sollten, aber diese Stunden einfach verpennten. Wer wollte schon Russisch lernen und wozu überhaupt – dazu später mehr.

Und jetzt die WM in Russland.

Zwischen Kopfschmerzen (Sprache), Wut (Anzahl der Spiele, Anstoßzeiten) und Häme (zwei europäische Mannschaften fehlen) bringen zwei Lieder diese Gefühle zum Ausdruck. Das erste Lied können die Landsleute aus Halle, Leipzig, Zittau in anderen Lokalen unweit der Vowi mitsingen. Das zweite drückt aus, dass irgendwie.. wir doch… alle traurig über Abwesende, die weltpolitische Lage, den Zustand der SPD und eben so ganz allgemein angepisst sind. Wer wird schon gerne von seiner Russischlehrerin im Unterricht geweckt, als er von ostdeutschen Südseen vielleicht von Rügen träumte.

Deshalb gibt es zur WM in der Vowi bildlich ab Freitag und hier virtuell zwischen den Spielen das Russische Alphabet nicht vollständig und recht subjektiv neu buchstabiert.
Mittippen könnt ihr natürlich!

Die Vowi zeigt alle Spiele und hat pünktlich zu den ersten Anstoßzeiten 12.00 Uhr, 14.00 Uhr oder 16.00 Uhr bereits offen. Dafür machen wir nach Mitternacht etwas eher zu.

Bildschirmfoto 2018-06-13 um 10.42.25

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Schnee von gestern“ oder „Wie geil kann ein Eintracht Sieg sein“

In der Bahn zum Waldstadion wird vor dem Heimsieg gefachsimpelt.
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Haller, unser Stürmer, könnte von Real Madrid gekauft werden, aber wir kaufen ihn zurück. Meinen Einwand, dass es um einen anderen Spieler geht, für den Real Madrid ein Vorverkaufsrecht hat, wird nicht verstanden. Ist schon in Ordnung, denke ich, nicht jeder liest den Kicker. Hauptsache, das Bier schmeckt meinem Gegenüber und seinem wohl kaum 16jährigen Sohn.

Zur Einstimmung auf das Spiel wird „Sieg!“, „Sieg!“ geschmettert. Da höre ich gleich neben mir die Ergänzung „Heil!“. Und gleich noch einmal, weil es wohl so schön ist. Ich drehe mich um und sage, dass ich dies nicht gut finde, weil das ein Nazispruch ist. Ich argumentiere in aller Schnelle, wie unser Eintracht-Präsident, dass, wer Eintracht-Fan sein will, solche Sprüche nicht ernsthaft sagen kann. Denn die Eintracht hat eine jüdische Geschichte, die während der Nazizeit abrupt unterbrochen bzw. abgebrochen wurde. Viele Spieler waren in den 30er Jahren Angestellte eines jüdischen Schuh-Fabrikanten. Dadurch hatten sie ein regelmäßiges Einkommen und konnten bei Eintracht Frankfurt auf hohem Niveau als Amateure Fußball spielen. Nach 1933 wurden die deutschen Juden drangsaliert, in die Immigration getrieben, enteignet und später in KZ ermordet. Auch besagter Fabrikant erlitt dieses Schicksal. Mein Gegenüber bejaht und meint, die Eintracht war der „Juden-Verein“ in dieser Zeit.

Ich bin etwas verdutzt. Und frage, wieso er dann „Sieg Heil!“ ruft, wenn er dies alles weiß. Wir sind mittlerweile am Ziel, steigen aus. Ein vierter Mann aus der „Sieg!“-Gruppe hält mich auf. Es war ein Witz, und es wurde nicht „Heil!“, sondern „Geil!“ gerufen. Ach so, meine ich, dann habe ich mich verhört. Ich muss kurz an das Die Partei-Plakat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt denken, worauf steht „Hier könnte ein Nazi hängen!“.
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Schwärzester Humor, der weit unter die Gürtellinie geht. Ich kann aber meine Gedanken kaum weiter spinnen, denn mein Gegenüber variiert seine Ansage. Er sei kein Grüner, sondern: „Einiges, was der Adolf gemacht hat, finde ich nicht schlecht.“ Der kaum Sechzehnjährige vom ersten Gespräch sekundiert mit Akzent, schließlich seien wir alle Deutsche. Ich meine darauf, dass man ihm das nicht sofort ansehe. Mein neuer Diskutant schaut mich etwas zackiger an. Ich erwidere, dass wir nun wüssten, woran wir sein. Ich akzeptiere so manches, aber nicht alles, bin aber bereit, darüber zu reden.

Mehr konnte ich alleine gegen 5 Eintrachtler mit höchst unterschiedlichem Geschichtsbewusstsein im Schnee von gestern nicht rausholen. Wir rauchen eine Friedenspfeife. Man weist mich auf meine runtergefallene Mütze hin, und wir laufen in verschiedenen Richtungen auseinander.

In der vollen Bahn übrigens gab es zur oben berichteten Diskussion eine Stimme, die meinte, dass es jetzt hier keinen Stress geben müsse. Wir sollten doch alle locker bleiben. Der Rest von 30-40 Leuten schwieg.

Es gibt eine neue wissenschaftliche Untersuchung, warum Fake News/Unsinn/Falschmeldungen/Lügen wider besseren Wissens so eine breite Zustimmung in Gruppen von Menschen findet. Die soziale Gruppe ist vielen wichtiger als der Wahrheitsgehalt der Fake News. Wenn also die Gruppenmehrheit oder deren Leithammel eine Fake News für richtig befinden, dann urteilen einzelne oder unsichere Gruppenmitglieder genau so. Damit stärken sie die Gruppe und damit sich. Schweigen würde ich als Zustimmung beurteilen.

Die Eintracht hat das Spiel gewonnen. Torschütze war der in Neuss geborene Deutsche Danny da Costa. Er wurde vor ein paar Jahren in einem Spiel gegen 1860 München rassistisch beschimpft.

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21 Apfelweine

Am Samstag, den 25.07. findet die Königsetappe der Tour de France statt. Die 21 Kehren des Anstieges auf den Alpe d’Huez müssen die dünnen Kerlchen des diesjährigen Rennens hoch. Die Vowi lässt ausnahmsweise die Paulianhänger ein wenig links liegen. Diese können sich ab 15.30 ihre Mannschaft im Spiel gegen die Arminia nur per Bild, aber ohne Ton ansehen. Die Radsportfreunde der Kneipe schauen sich ab 14.30 auf der Leinwand und mit Ton, die im Schnitt 7,9 % Steigung dieser Bergetappe an. Die ARD überträgt wieder. Nicht mehr so langatmig und durchaus erträglich. Eurosport hat mit Karsten Migels einen jahrelang erprobten Reporter, der es sogar schafft die Zielankunft eines einzelnen Fahrers nach 100 km Sololauf spektakulär zu kommentieren. Leider wird Karsten Migels von einem ehemaligen Radsportler Jean-Claude (Nachname habe ich vergessen) begleitet, der dröge und recht unkritisch ergänzt. Doping kommt in Eurosport nicht vor – bei der ARD schon. Am besten man schaut die Tour in France 2. Dort kommentiert neben einem Reporter und dem ehemaligen Bergspezialisten Laurent Jalabert, der ausgewiesener Zeitungsjournalist Eric Fottorino. Dieser schafft es (laut FAZ vom 22.07.15) die Tour in einem großen Kontext darzustellen (Jahrestag des Beginns des 1. WK, beständige Dopingvorwürfe, sportliche Leistungen, örtliche Gegebenheiten usw.). Dadurch wird die stundenlange Berichterstattung nicht langweilig. Vergleichbar mit einer epischen Serie oder dicken Roman mit Mut zu besonderen Bezügen und einer linearen Entwicklung (Was?) – zusammengefasst mit Mut für die Zeit.
Preisfrage: Wie viel wiegt der aktuell Erstplatzierte mit Namen so wie ein englisch/französischer Käse (bitte mit Quellenbezug)?
Gewinn: 1x 0,5 Apfelwein
am Samstag, den 25.07. ab 14.30 in der Volkswirtschaft

2. Liga und Tour de France

Am nächsten Samstag, dem 25.07. ist 2. Bundesliga bei uns zu sehen. Die Vowi zeigt 15.30 Pauli-Bielefeld. Gleichzeitig übertragen wir auch die Königsetappe der Tour de France. Die Paulianer müssen sich diesmal mit dem kleinen Fernseher und ohne Ton zufriedengeben. Auf der Leinwand wird die Tour gezeigt.

Überhöhung des Banalen und der Banalisierung des Hehren

Dennis Scheck, Literaturkritiker beim Deutschlandfunk und der ARD, erklärte unlängst in einem Satz, bevor er das aktuelle Buch „Fußballgefühle“ von Axel Hacke vorstellte, den Hörern seine Meinung über diese Mannschaftssportart:
„… Fußball löst starke Gefühle aus. In mir zum Beispiel das Gefühl, dass dieses Ballspielen seinen Teil beiträgt zu idiotischen Heroisierung des Sports in unserer Gesellschaft,
zur Verblödung insbesondere der deutschen Männer und zur Verödung unsere Medien durch die groteske Überschätzung jenes nationalen Irrsinns namens Fußball,
der daraus resultierenden Überhöhung des Banalen und der Banalisierung des Hehren,
zum Verlust von Werten und zur Eintrübung des ästhetischen Geschmacks. Andere Menschen mögen anders denken …“

Zweite Antwort vom Bundeskartelamt auf Mail vom 27.07.14

Sehr geehrter Herr Maaß,
habe Sie vielen Dank für Ihre weitere Eingabe.
Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mich zu Ihrem Einzelfall nicht weiter äußern kann.
Aus den bereits dargelegten Gründen wird die Beschlussabteilung nach der derzeitiger Erkenntnislage von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens absehen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Hoeltzenbein.

Betreff Preiserhöhung von Sky

Mail an das Bundeskartelamt 17.02.14
Antwort des Bundeskartellamt 20.02.14

Sehr geehrter Herr Hoeltzenbein,

Sky hat angekündigt, den Preis für mein Kneipen-Abo ab dem 01.09.14 zum fünften Mal seit Februar 2012 zu erhöhen.
Seit Februar 2012 ist der Preis für mein Abo (sämtliche Spiele der Bundesliga, des DFB-Pokals, der Championsleague und Teile der Euroleague) um etwa 300% erhöht worden:

bis 02/12 € 197,94
ab 03/12 € 272,51
ab 04/13 € 320,11
ab 09/13 € 433,16
ab 09/14 € 635,46
(alle Preise incl. Mehrwertsteuer)

Ihre Begründung, kein förmliches Ermittlungsverfahren einzuleiten, erscheint mir nicht einleuchtend.

Sky hat allgemein begründet, nach sozialen, einkommensquantitativen und sportaffinen Gründen die Abopreise – in meinem Fall brachial – zu erhöhen.

Ist es dann so, dass in den östlichen Teilen Frankfurts die Sky-Abos günstiger sind?
Dort ist das Einkommen der Bewohner ausgehend vom Verhältnis Mindestlohn und Miete, siehe
Spiegel-online
geringer als in den westlichen Teilen. Dazu spielt der östliche Frankfurter Verein in der 2. Liga, was heißt, auch die sportaffinen Gründe sind nicht vorhanden.
Sky könnte wiederum argumentieren, dass unweit des östlichen Frankfurter Fußballvereins das neue Gebäude der EZB gebaut wird. Damit einhergehend wird sich der östliche Teil Frankfurts verändern. Es wird eine Verdrängung einkommensschwacher durch einkommensstarke Bewohner stattfinden.

Wie wird die Logik von Sky zur Begründung der Abopreise im Taunus (nordwestlich von Ffm.) angewendet? Dort ist eine der höchsten Dichten von Millionären in Deutschland. Wiederum spielt der einzige nahe Fußballverein in der 3. Liga. Hier wiegt ein Argument das andere auf.

Die Logik von Sky heißt außerdem, dass dort, wo das Einkommen groß ist, die Preise entsprechend sind.
Am Beispiel meiner Kneipe ist dies nicht der Fall. Großstädte sind keine geschlossenen sozialen Räume. Sie sind vielfältiger, mobiler und am Beispiel Frankfurts durch den Flughafen und durch die hohe Bankendichte internationaler. In Frankfurt arbeiten aber nicht alle meiner Gäste bei der Deutschen Bank und verdienen entsprechend. Mein Klientel aus Anwohnern, Stammgästen, Studenten, klassischen Fußballfans, notorischen Rauchern, latenten Alkoholikern und internationalen Frankfurtern hat ein sehr heterogenes Einkommen und ähnlich wie mein Personal ist der Mindestlohn das Maß der Dinge.

Sky besitzt in Deutschland zu großen Teilen das Monopol auf die Übertragungsrechte in Deutschland. Es arbeitet seit Anfang an defizitär und nur durch die wirtschaftliche Stärke des Mehrheitsaktionärs ist es möglich, ohne Gewinn solange zu überleben.
FAZ-Artikel

Die Kosten für diese Strategie tragen meine Kollegen und ich.

Mit freundlichen Grüßen
Karsten Maaß

Unser Mann in Brasilien: Jorge Ubaldo Bahia

[flickr]photo:14393643951[/flickr]

Ich heiße Jorge Ubaldo Bahia,
werde aber von allen Cristo genannt, weil ich schmal, hager und recht ernst aussehe. Und dazu mache ich, wenn ich ein Tor im Verein geschossen habe, den „stehenden Adler“, was an unsere Christo Redentor-Statue, die ein Wahrzeichen meiner Stadt ist, erinnern soll.

Ich wohne in Rio in der Favela Mangueira gleich neben dem Maracana Stadion. Mein Vater ist gerade aus dem Knast gekommen und schaut den ganzen Tag Telenovelas.
Meine Mutter putzt im neuen Maracana für 250 €. Ich habe drei Geschwister. Ich will Fußballprofi werden. Meine beiden Schwestern versuchen, seitdem sie fünfzehn sind, sich beim Karneval einen Europäer zu angeln. Aber die wollen sie nur flachlegen. Die blöden Trinen denken – ach, was rege ich mich auf…

Früher haben wir an Straßenkreuzungen wartende Autos ausgeraubt. Die Autos mussten bei Rot stehen bleiben. Einer hat die Scheibe mit einer Eisenstange eingeschlagen und solange weitergemacht, bis der Fahrer uns genügend Geld hingeworfen hat. Einmal wollten wir zwei Europäer filzen, die uns zufällig auf der Straße begegneten. In unserem Viertel zwei Europäer!, die mussten wahnsinnig sein, dachten wir. Der eine war gar nicht so groß. Aber er ließ uns keine Chance. Der andere, ein angetrunkener mit langen blonden Haaren, schaute nur zu. Die haben uns so fertig gemacht und mit Kabelbinder gefesselt, dass uns wochenlang alles weh tat. Zum Krankenhaus musste meine Familie mich tragen. Der Bus brauchte länger als wir, wegen des nachmittäglichen Staus. Außerdem sparten wir die Tickets. Die kosten 1 €. Im Krankenhaus angekommen, warteten wir fast sechs Stunden, weil ich kein Notfall war.

Ich bin seitdem „geheilt“ und lasse solche Sachen. Ich trainiere beim CR Flamengo. Vielleicht steigen wir aus der ersten Liga ab. Egal!

Zur WM schaue ich Fußball, wenn unser alter Fernseher geht. Selbst die Telenovelas interessieren dann keinen. Ins Stadion kann ich nicht gehen. Die Karte würde um die 80 – 100 € kosten. Woher soll ich das Geld nehmen. Es reicht jetzt schon kaum bei 250 € im Monat. Mein Trainer hat mir erklärt, dass meine Familie zur neuen brasilianischen Mittelklasse gehöre. Ein Viertel aller Brasilianer lebt von nur 30 € im Monat. Die müssen dann wirklich die Mülltonnen nach Verwertbarem absuchen. Eigentlich hätten wir aus unser Favela weg gemusst, weil die Fifa bestimmt hatte, dass überall, wo es neue Stadien gibt, Parkplätze gebaut werden sollen: für 60 Plätze im Stadion ein Parkplatz. Überleg mal, wie viele Parkplätze das bei über 70000 Plätzen geworden sind. Wir hatten Glück. Wir mussten nicht weg.

Im Maracana wird alles anders zur WM. Nichts mehr aus Brasilien wird es geben. Nur noch amerikanisches und europäisches Essen. Aber zum Glück gibt es wieder Bier. Mein Trainer sagt, dass die Fifa schlauer ist als die Amerikaner. Die brauchen hier in Brasilien nicht viele Steuern zu zahlen. Den Großteil ihrer Verträge haben sie in Europa in der Schweiz, wo jetzt Cajo spielt, unterzeichnet.
Mein Land bekommt aus den TV-Rechten und den Marketing-Verträgen nichts. 10 Milliarden soll die WM gekostet haben. Ich habe keine Ahnung, wie viel Geld das ist. Ich weiß nur, dass die Dorftrottel oben in Manaus am Amazonas in Nordbrasilien kein neues Stadion brauchen, denn die spielen in der dritten Liga, oder vielleicht sind sie schon in die vierte Liga abgestiegen.

In die Schule gehe ich regelmäßig, aber manchmal habe ich einfach keine Lust, es nervt und wozu das Ganze. Ich muss spielen, um endlich ein peneira, was so die Art Prüfung nach Altersjahrgängen (U11, U13, U15, U17, U20) ist, bestehen. Erst wenn ich dies gepackt habe, kann ich durchatmen. Dann verdiene ich mein erstes Geld.

Alle brasilianischen Fußballer werden gesiebt. Wer denkt, hier kicken alle am Strand, der täuscht sich. Ich steige dann mit Flamenco auf und gehe nach Europa. Mein Berater sucht mir einen großen Verein.

Ich glaube, mir würde Eintracht Frankfurt gut gefallen. Der Flughafen ist nicht weit, um nach Rio zu fliegen. Und ich könnte bestimmt mit ein paar Jungs im renovierten Grüneburgpark kicken und ihnen alle Tricks von Zico, Romario, Ronaldo und Cajo zeigen. Der Eintracht Frankfurt Oberscout Bernd Hölzenbein ist ja zur WM hier. Vielleicht entdeckt er mich mit seinem Adlerblick.

Mein WM-Endspiel-Tipp lautet Brasilien-Deutschland. Mein Land verliert 1-2, aber die FIFA hat schon alles geregelt…, dass es nicht so weit kommen wird, sonst explodiert hier alles.


Quellen:
Vowi-Gäste (Sascha, Andi, Alex)

11Freunde, Nr. 53, April 2006, Die Spielerfabrik. Wie Brasilien die Welt mit Fußballern versorgt., S. 30
11Freunde, Sonderheft WM 2014, Schlechte neue Welt. Wie die FIFA und die Weltmeisterschaft die Seele des Maracana töten., S. 148

Berenberg/HWWI – Studie: Brasilien und die Fußball-WM 2014

http://www.sueddeutsche.de/sport/brasilien-alle-wm-stadien-im-ueberblick-1.1836889

http://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_in_Brasilien_2013

Konrad Adenauer Stiftung, Hrsg.,
Länderbericht März 2013,
Brasiliens Mittelklasse wächst – was sind die politischen Folgen?

Der Rest ist frei erfunden.