Petite Cuisine, 25.11.21

Es gibt wieder einiges zu berichten. Es geht um Fleisch: angeschaut, empfunden, gekauft, geschnitten und zubereitet. (Natürlich in Bioqualität ganz, wie es die Ampel-Koalition vorsieht. Im Bild schimmert allerdings mehr gelb und grün und wenig rot.)
Der eine Willi ist Thema. Ihm ist bis Februar im nächsten Jahr eine große Ausstellung „drüben“ gewidmet. Sie ist bei einer Stadt, wo wir früher gesagt haben, dass dort die Dummen nicht alle werden.
Warum ich beim Betrachten seiner „Schinken“ an das Kneten der rohen Hackfleischmasse meiner Frikadellen denke oder in mir Bilder menschlicher Körper geschmeidig im Wasser versus watschelnder Körpermasse am Beckenrand vorbeischwimmen, erkläre ich die Tage. Das Bild heißt „Familie am Meer“.

Willi Sitte, Familie am Meer, 1968

 
Dann hole ich morgen, um die Ecke, wo Marcel Reich-Ranicki wohnte und Eva Demski immer noch wohnt und das iranische Konsulat als potentieller Kunde nicht weit ist, im Dichterviertel, viel neues Rind-Fleisch für die Kneipe ab:
Bio-Fleischpaket mitSuppenfleisch
ca. 10-12kg
PAKET B
• Suppenfleisch und -knochen
• Braten
• Beinscheiben (je nach Verfügbarkeit)
• Gulasch (je nach Verfügbarkeit)
• Braten
• Rouladen
• Gulasch (je nach Verfügbarkeit)
• Steaks
• Rouladen
• Hackfleisch
• Steaks
 
Irgendwo im Vogelsberg hat sich, vielleicht aus einer Guten Familie (vom Namen ausgehend) kommend, jemand selbständig gemacht. Er lässt edle Rindviecher grasen und schlachtet diese, um sie auf längere Vorbestellung hin im Dornbusch wenige mal im Jahr zu verkaufen. Ich werde morgen nachfragen, um alles zu erfahren, um brav zu berichten.

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