Damals als Corona kam, gab es für Selbständige, die schließen mussten, eine Hilfe von € 10000,-. Eigentlich hatten alle es so verstanden, dass die Summe einem geschenkt wurde. Beantragung erfolgte online und klappte, wie in einer sms von mir vom 30.03.20 nachlesbar ist: „Habe es geschafft gegen 23.30. Allerdings war schon manchmal verwirrend. Und zum Schluß war die Seite auch weg. Aber ich habe alles hochgeladen, denke ich…“
Sechs Jahre später ist nach viel Hin und Her das Geschenk nur eine Leihe gewesen. Geht auch in Raten. Als der Selbständigen-Herrgot mir eingab keine Mail nach Kassel zum Regierungspräsidium zu schreiben, wie ich das jetzt machen soll, sondern anrief, ging alles ganz schnell. Am Telefon 10x Raten ohne Zinsen. Nachweise sind nicht erforderlich. Klagen kann ich im Zweifel, aber nicht mehr.
Ich verstehe, dass der Staat Geld braucht, damit (Sarkasmus) die Behörden in Nachtarbeit prüfen, dass mein Sommergarten so und so viel Zentimeter genau weg von den Radständern steht und niemand Diskussionen hört, bei offener Kneipentür bei 36* nach Mitternacht, ob Axel Hellmann Präsident von Ffm. werden sollte.
Ich verstehe aber auch (kein Sarkasmus), weil ich Pandemie versichert war, was reiner Zufall gewesen ist, dass irgendwie was verrechnet werden sollte.
Schlussendlich bleibt mir, das Geld zu verdienen, die schlechte Kommunikation und meine Hilflosigkeit gegenüber Politik und Behörde, die am Telefon total nett sind und mir noch eine schöne Restwoche wünschen.
