Kategorie: Schönheit

L’art pour l’art – die Kunst um der Kunst willen

Sonntag, 31.3.2002

„Ein Bier, und gibt es noch was zu essen“, fragte Karsten eine junge Frau gegen 1.00 Uhr letztens in der Vowi. Sie hatte einiges Gepäck bei sich und machte einen gepflegten Eindruck. Sie bekam ein Chili und fing an zu essen. Karsten kramte inzwischen in der Küche. Als er wieder rauskam, teilten ihm die Jungs am Tresen mit, daß die junge Frau gegangen ist – ohne zu bezahlen. Daraufhin gingen die beiden Jungs und er raus und suchten die Zechprellerin. Ein schönes Bild: 300 kg, 5,50 m Mann suchen weit nach Mitternacht eine Frau und unterhalten sich lautstark über sie, ihre Motive abzuhauen, über ihr Erscheinungsbild, und was sie mit ihr machen werden, wenn sie sie haben (dies ist gelogen). Sie scheint allerdings wie vom Erboden verschwunden zu sein. Plötzlich sieht sie Karsten in einem Hausflur still und leise stehen. Man konnte ihr Herz förmlich pochen hören. Sie hatte keine Chance gegen uns. Karsten nahm sie mit in die Vowi, sie bezahlte und brabbelte einige komische Ausflüchte. Später war sie wieder da, hat aber bezahlt.

Im Museum für Moderen Kunst sind einige interessante Dinge des Künstlers Martin Honert zu sehen. Es geht immer um „Erinnerung“, die er fast schmerzlich greifbar nah darstellt.
Dannach lohnt es sich, zum Main zu gehen und vielleicht nicht zu den Sonnenbrillenträgern und lauten, aber auf jeden Fall coolen Leuten im Harveys im Nordend und im Metropol am Dom. Dort gibt es zwischen Eisernen Steg und Holbeinsteg das Maincafe, was eine Art Open Air-Tresen mit Apfelweingarnituren und Liegestühlen ist. Die Basis des Ladens ist eine ehemalige öffentliche Toilette, die wohl trotz Bauamtauflagen im Sommer genutzt werden kann. Es gibt Kuchen, Kaffee, Bier und Wein zu Mittelklassen-Preisen. Eine gute Idee – ein wenig mongolisch.

IM-ich krieg Euch alle

Sonntag, 3.3.2002

Es gibt eine Genesis-Platte, die heißt „…and then there were three…“ und es gab nach dem Tode Maos (na, wann war das?) die Viererbande, die sich an die Spitze der Machtpyramide in China stellte. Was könnte dies mit der Vowi zu tun haben? Eigentlich nichts! Aber es gibt durchaus Parallelen: 1997 gründeten drei, (aber eigentlich waren viel mehr vorgesehen) die Vowi; bald ergänzte Nina die Vowi als vierte Kraft; Frank ging oder wurde gegangen (je nach Lesart) und dann, weil die Expansion geplant wurde, waren es wieder -Dank Vera- vier. Das Ulan Bator war ein Wagnis und sehr, sehr viel Arbeit, aber dennoch, Dank auch der vielen Freunde, die geholfen hatten, ein Versuch wert. Darüber, aber auch, wie wir die Löcher füllen sollen, die unsere Plan – und Betriebswirtschaft mit sich gebracht hatte, gab es zu unterschiedliche Meinungen. Deshalb sind Fopper und Nina seit dem 1. März nicht mehr dabei. Karsten und Vera machen weiter, wie bisher. Ein wenig werden wir ins Merchandising-Segment gehen, wieder ein Tischfussballturnier ausloben, die Fussball-WM komplett oder wenigstens ab dem zweiten täglichen Spiel zeigen, den Mittagstisch versuchen wiederzubeleben, zur Buchmesse vielleicht eine Titanic-Lesung machen, einmal im Monat ein kleines kulturelles Ereignis gestalten…

Am Dienstag wird es Truthahn-Geschnetzeltes mit Reis und Gemüse geben.
Am Mittwoch ist wieder Schnitzel-Tag.
Am Samstag würde ich Bayern-1860 oder Pauli-Freiburg bevorzugen.

IM-Duo

Sonntag, 10.2.2002 und später

Die „Bäcker-Tour 2002“ führte mich vergangenes Wochenende nach Leipzig. Glücklich überprüfte ich mehrere Läden in diversen Stadtteilen – Brötchen und Kuchen haben sich höchstens im Preis geändert. Die Qualität ist gleich geblieben: Kirmeskuchen, gefüllter Schokoladenkuchen, gefüllter Streuselkuchen, Pfannkuchen, Obstkuchen, Streuselschnecken, Windbeutel, Prasselkuchen, Mörbchen, Bienenstich, Quarkkuchen und die Brötchen als Doppelte bzw. Große oder als Fettbrötchen
Dadgegen sind alle Heberer, Schaans oder Eifler schlecht bis ungenießbar. Nur der Kronberger im Frankfurter Nordend kann sich mit den Leipziger Bäckern messen. 

Leipzig ist ohne Zweifel eine schöne Stadt, aber ich komme mir immer so vor, wenn ich dort bin, als ob ich das Gedächtnis verloren hätte, mir aber dennoch alles bekannt vorkommt. 

Dank der Schwiegereltern, die sich um den Nachwuchs kümmerten, war am Abend ein Kinofilm drinne: „Herr der Ringe“. Meiner Meinung nach ein gewaltverrherlichender esoterischer Kitschfilm. Die Handlung war eine Aneinanderreihung von Action- und Kampfszenen, die von unklaren Zauberern, ehmaligen Elben, dümlichen Zwergen und wohl auch Menschen, die wie Metal-Helden aussahen, bestritten wurden. Sie alle kämpften, um irgendwelche Macht oder Reiche oder um Verhinderung des Superbösen, was aber auch in Abstufungen vorhanden war. All dies spielte vor einer Bilderbuchkulisse, wo bloß noch der röhrende Hirsch gefehlt hat. Und der nervige Dolby-Sourrond-Sound erhöhte die Geräusche und das Raumempfinden um ein Vielfaches. Vollkommen übertrieben! Das Buch von Tolkien kann nur besser sein.

Sonntag, 20.1.2002 und später

Den neuen Krimi „Die Brandmauer“ von Henning Mankell werden viele bereits gelesen haben. Karsten leiht ihn Euch auch gerne aus. 
Jetzt gibt es wieder etwas zum schmökern. Keinen Krimi, aber ähnlich gut lesbar, unterhaltend dazu, spannend, ein wenig lehreich und zu meist lernt man ziemlich abgedrehte Typen kennen, die aber äußerst liebenswürdig sind. Ich meine den Roman von John Irving „Die vierte Hand“, der laut Spiegel, diese Woche auf deutsch erscheinen soll. Zwar habe ich nicht alle Bücher des Autors gelesen, die ich aber gelesen habe, begeisterten mich immer. Im Spiegel-Interview gibt er sich längst nicht so patriotisch dähmlich oder ängstlich, wie einige seiner Künstler-Kollegen. 

In der FAZ werden seit wenigen Tagen im Feuilleton regelmäßig Dossiers über deutsche Künstler und Intellektuelle, die zwischen 1933-45 in Deutschland blieben, welche der Schriftsteller Carl Zuckmayer1943/44 für den amerikanischen Geheimdienst schrieb, veröffentlicht. Diese kleinen Charakterstudien, die in aller Kürze und sicher auch aus persönlicher Sicht geschrieben wurden, sind sehr interessante Einblicke in die Leben so bekannter Stars, wie Gustav Gründgens, Heinz Rühmanns oder Erich Kästers. Besonders gefiel mir ein Abschnitt aus seiner Replik über Leni Riefenstahl: „Leni R. soll angeblich jüdischer Abstammung sein. Schon möglich. Es würde ihren Fall nicht verfeinern. Soll auch mit Hitler geschlafen haben was Verf. aber nicht glaubt. (Beiderseitige Impotenz anzunehmen).“ 

IM Marcel 

Sonntag, 28/10/2001



Endlich ist der neue Henning Mankell Krimi „Die Brandmauer“ käuflich zu erwerben, beispielsweise in der Karl-Marx-Buchhandlung gleich neben der Vowi. Im ZDF kommen am Do, den 27/12, Freitag, den 28/12 und Sonntag, den 30/12 der erste Dreiteiler eines Mankell-Krimis: „Die falsche Fährte“ In 2002 soll dann die nächste Verfilmung laufen nach dem Roman „Die fünfte Frau“.

Am Mittwoch, den 31/10 spielen im Elfer die Copy Cats. Als Vorgruppe gibt es die Mädchenband Three Pussy Kisses. Die Copy Cats (mit Tommy am Schlagzeug) machen Punkrock, der handwerklich sehr sauber gespielt ist und einfach nach vorne geht, eine Frau als Sängerin und einen amerikanischen Gitarristen. Die Band wird erst am späten Abend spielen. Wer Lust hat zu kommen, sollte bei Zeiten da sein, da es sehr voll werden kann.


IM Hacki Maaß

Sonntag, 13/05/2001



Endlich ist das „Ende“ unserer Lieblingsmannschaft besiegelt. Quälend lange dauerte es. Jetzt können wir am nächsten Samstag -zum letzten Mal- alle noch einmal so richtig beschimpfen oder eine letzte Träne vergießen. Ich kann nicht gerade behaupten, daß ich mich auf Ahlen und Konsorten freue, aber selbstverständlich werde ich am ersten Spieltag in der zweiten Liga unsere Eintracht, wenn sie im Waldstadion spielt, anfeuern.

Einen schönen und anregenden Kino-Film kann ich empfehlen: „Der König tanzt“.
Dieses französische Epos handelt in der Zeit des sogenannten Sonnenkönigs Ludwig des 16., der Ende des 17. Jahrhunderts lebte. Der junge König, der einen absolutistischen Machtanspruch hat, bedient sich bei allen und jedem, um besagten Anspruch gerecht zu werden. Die darstellende und bildende Kunst stand damals in hohem Range. Der König verkörperte dies, indem er der bester Tänzer des Landes sein sollte. So tanzt Ludwig, und die Musik dazu liefert der Hofkomponist Lully. Er ist dem König treu ergeben und schafft jahrelang immer neue verschiedenen musikalische Formen, um den König ins rechte Licht zu setzen. Mit dem auch heute noch bekannten Schriftsteller Molière verfaßt er ebenfalls Stücke. Über die Beziehung des Königs zu seinem Hofkomponisten erzählt der Film. Dazu erklingt die Musik Lullys, die von dem Alte-Musik-Ensemble Musica Antiqua Köln eingespielt wurde und auch als CD erhältlich ist. Die Musik stellt sich durch die Anlage des Filmes in einem anderen Licht dar. Sie ist kein abstrakter Wohlklang, der mit puttigen Engelein, überladenen Formen und steifen gepuderten Gesichter verbunden ist, sondern dient nur einem Ziel, den König als Krieger, als gottähnliches Wesen, als Galanter Kavalier oder als liebender Vater zu ehren. Diesen recht irdischen Zwecken läßt die Musik Leben, Kraft, Dynamik und Tiefe geben.
Verrückt, aber wahr!

Danach waren wir noch in der Nordbar. Sie befindet sich am Glauburgplatz Schwarzburg/ Ecke Lortzingstraße. In gemütlicher, aber nicht reinen Baratmosphäre schlürften wir Cocktails und Whiskey und dachten an Ludwig.


Euer eingebildeter Kranker Jean-Baptiste

Sonntag, 29/04/2001



Entschuldigung für die Verspätung auf unserer Homepage. Technische Probleme für deren Lösung ich zwei Tage brauchte, waren die Ursache.

Wenn die Nachfrage stimmt, gibt es am Samstag, den 05. 05. ab 20.00 Uhr ein Frühlingsmenü in der Volkswirtschaft. Wer Appetit bekommt, melde sich bitte bis zum Mittwoch dafür an. Das Menü besteht aus drei Gängen und kostet DM 45,-:
Kerbel-Creme-Suppe mit Shrimps
Spargel mit Sauce Hollandaise und flüssiger Butter, dazu Neue Kartoffeln, Schweinelende, gekochter und roher Schinken
Vanille-Joghurt-Creme mit marinierten Erdbeeren

Dazu empfehlen wir den neuen 2000er Jahrgang unseres Rieslings vom Weingut Wittmann aus Rheinhessen. Seine an Mango erinnernde Frucht wird abgelöst durch ein nach Grapfruit schmeckendes Aroma. Herrlich!

Matze haut die Glatze(n) – unter diesem Motto fand besagter Matze und Freunde im Anzeigenteil der FR von diesem Wochende ein Wohnungangebot (3,5 Zi, Westend, 124 qm, 1300,-, Herr Steiner). Bei Anruf (0381/6009672) ertönte Marchmusik, und eine schneidige norddeutsche Stimme gab die letzten Informationen und Telefonnummern der Neonazis bekannt. Wie mir autonome Kreise auf Nachfrage bestätigten, sei dies ein durchaus normalen Weg, um relativ unauffällig ihr Netzwerk zu dirigieren.

An einem Freitag, dem 25.05. wird im Karl-Marx-Antiquariat neben der Volkswirtschaft eine Lesung stattfinden unter dem Motto: Die Jordanstraße als Ort der Literatur. Ein Schriftsteller, Peter Kurzeck, der jahrelang in unserer Staße wohnte, wird aus seinen eigenen Arbeiten lesen.

Neuerdings sind einige wenige Tageskarten, die ich per Email verschicke ohne den eigentlichen Inhalt angekommen. Ich weiß nicht warum: möglicherweise ist der Grund mein neues Emailprogramm oder auch -da es bis jetzt nur Stammgäste, die aller in einer Firma arbeiten, betrifft- an etwas anderen. Dennoch nehme ich wieder mein altes Emailprogramm, damit ich alle Fehlerquellen ausschließen kann. Ich verschicke die Email im HTML-Format und nicht als Text. Vielleicht liegt darin auch ein Problem. Ich prüfe weiter.
Auf Anfrage eines Gastes, ob womöglich unser Campari schlecht gewesen sei (abgelaufen), da der Gast nach zwei Wolfsheul (Bier mit Campari) und einem Wodka sich unwohl gefühlt hat, habe ich sofort besagtes Getränk mit dem gleichen Campari getrunken und fühlte mich auch ein wenig unwohl, aber nur durch den Alkohol. Annsonsten war alles OK. Leider konnte ich auch nach intensivster Suche kein Verfallsdatum auf der Flasche finden. Auch hier forsche ich weiter!


Netsrak

Sonntag, 18/03/2001



Die Domain der Vowi-Homepage liegt in den USA. Welche Wege Ihr dabei geht, wenn sich in Sekundenbruchteilen die Seite aufbaut, werde ich demnächst einmal nachforschen. Dennoch – alle Wege führen zur Vowi. Auch in Europa auf einer bekannten Insel im Mittelmeer vor der spanischen Küste ist man in Gedanken am Tresen in der Vowi. Einen schönen Gruß an Jürgen, der von dort aus Platz nimmt und sich via Internet über die neuesten Dinge aus unserer Kneipe informiert.

Wart Ihr alle wählen und seid danach in die Vowi gegangen, um beim 1. Tischfussball-Turnier zu gewinnen?

Es gibt ein neues Stadtmagazin: „Der Frankfurter“, welches Ihr in der Vowi käuflich erwerben könnt. Der Frankfurter setzt sich schon durch sein größeres Format deutlich von den anderen Stadtzeitschriften ab. Er setzt außerdem mehr auf kulturelle Berichterstattung und weniger auf Life-Style.

Die neuen Bilder, die jetzt schon seit geraumer Zeit in der Vowi zu bestaunen sind, hat Ninas Vater Volker Luley gemalt. Vor allem das Fließ an der linken und hinteren Wand steht im Mittelpunkt des Interesses. Volker kommt demnächst von einer Bildungsreise aus dem Süden zurück. Dann wird ihn die Vowi exklusiv zu seinen Werken befragen.

Früher fand ich Krimis immer langweilig; und habe, wenn überhaupt, nach den ersten Seiten einfach die letzten gelesen, um zu wissen, wer der Mörder ist. Durch Zufall bakam ich einen schwedischen Krimiautor in die Hände, der bei genauerem Hinsehen ein Bestseller seiner Branche ist: Henning Mankel. Sein Kommissar heißt Wallander und ist um die 50 Jahre alt. Dieser muß auf vielen hundert Romanseiten mit seinem Team gedankliche Höchstarbeit vollbringen: denken und nochmal nachdenken sowie die lange Erfahrung und eine Spürnase für noch so jedes kleinste, möglicherweise wichtige Detail zeichnet die Arbeit aus. Allerdings plagen den Kommissar diverse private Probleme: er ist zu dick, hat keine Frau, ist vielleicht zuckerkrank, schläft zu wenig und müßte sich mehr um seine Tochter kümmern.
Diese Konstellation verspricht Spannung, aber auch tiefer gezeichnte Charaktere, welche die Handlung nicht auffrißt, sondern auch ein Eigenleben führen, daß in den diversen Romanen eine Fortsetztung findet.
Alle Romane gibt es gleich neben der Vowi in der Karl-Marx-Buchhandlung zu kaufen, wiewohl Ihr auch dort auf das Beste und sachkundigste zu Krimis beraten werdet. Natürlich gibt es die Krimis aich via Internet zu kaufen; bei Amazon beispielsweise.


Euer Vowissar

Sonntag, 25/02/2001

Am Sonntag, den 18. März wird unter der Ägide von Armin und Vera das erste Vowi-Tischfussballturnier ausgetragen. DM 2,- kostet die Anmeldegebühr, welche bitte vorher zu entrichten ist, damit wir wissen wieviel Leute kommen wollen. Selbstverständlich wird es auch Preise geben. Über die genauen Modalitäten denken wir noch nach. Sie werden früh genug bekanntgegeben.

Das erste Gefecht in der Joschka Fischer Schlacht ist gewonnen. Hugo Müller-Vogg mußte seinen Herausgeberposten bei der FAZ und Sonntagszeitung verlassen, weil er angeblich der Welt etwas weiter getratscht haben soll, und auch weil er schon geradezu manisch alle 68er insbesondere Josef Fischer medial zerreist und frißt.

Es gibt einen neuen russischen Film Moskwa. Wladimir Sorokin, einer der neuen großen erbarmungslos offen pornographischen Autoren Russlandes schrieb das Drehbuch. Von drei Männern und drei Frauen in Moskau, die sich umgarnen, sich allerlei sexuell unüblicher Praktiken bedienen und tragödiengleich leben und sterben, erzählt die Geschichte. Ein erster Blick auf die Zeit nach der Sowjetunion soll der Film sein. Allerdings hängt ja das eine mit den anderen zusammen, was heißt, daß man die Zeit heute ohne die Zeit davor nicht versteht. Simpel, aber wahr. Sogar eine www-Adresse gibt es zum Film. Leider bin ich nicht dahin gekommen.

Hugo Fischer-Vowi

Sonntag, 17. Dezember 2000



Nächstes Jahr, wahrscheinlich am dritten Januarwochenende, werden wir unter Leitung des Genossen Noske „Einer muß der Maler sein!“ die Vowi renovieren. Danach wird Volker, der Vater von Nina, neue Bilder ausstellen. Selbstverständlich halten wir intensiv Ausschau nach einem neuen Sofa, funktionierenden Tischen und schöneren Stühlen.

Phil A. Packeiser ist zurück. Ab Januar wird er vornehmlich sonntags Euch die Getränke reichen.

Auch plant der geheimnisumwitterte Vorstand der Vowi weitere Dinge in anderen, wohl größeren Zusammenhängen, die allerdings noch nicht spruchreif sind. Wenn ich etwas gesagt bekomme, werde ich es Euch promt mitteilen. Ihr wißt ja, daß ich nichts, aber auch nichts für mich behalten kann.

Ab Januar wird es einen Stammtisch für Macintosh-User geben – wahrscheinlich sonntags.

Dann soll im Januar ein Saxofonist in der Vowi aufspielen.

Ab dem letzten Januarwochende werden wir wieder die Eintracht siegen sehen können. Und ein Wort unter uns, ich stehe zu Felix, Horsti, Torsten, Marco, Jesus, Löschi, Hacki, Pavel, Alex, Petr, Reichi, Jan, Sascha, Sobo, Rolf, Sven, Oka, Kutsche und den Kindern auch wenn ich nicht immer alles verstehe – im Gegensatz zu Euch. (Letztes Jahr um diese Zeit war hier ein Bild von Jörg Berger zu sehen.)

Mein Lieblingsmaler Edouard Manet malt genauso, wie ich fotografiere. Sein berühmtes Bild „Bar in den Folies-Bergere“, welches 1881/82 entstand, steht für das moderne Leben in Paris zu Ende des 19. Jahrhundert. Mein Foto, welches ich mal „Hinterm Tresen, in der Vowi ist’s gewesen“ nennen möchte, schließt sich dem nahtlos an. Beim genaueren Betrachten kann man viele Gemeinsamkeiten entdecken. Das Foto war übrigens nicht gestellt.

Euer IM Vowi