Kategorie: WM-Kater

Anstatt der WM 2022 gab es anderen Fußball, der mehr behagte

Keine WM 2022 in der Kneipe

Warum es keine Fußball-WM 2022
in der Vowi zu sehen gibt und der Fame dazu:

Galileo, Pro sieben
FNP

> Das Verhalten der FIFA bei und nach der Wahl Katars 2010 zur Austragung der Fußball-WM 2022.
Katar-WM der Schande

> Obwohl dies mit der WM direkt nichts zu tun hat, der in meinen Augen unklare politische und wirtschaftliche Status des DAZN-Eigners Leonard Blavatnik, über dessen Streaming-Portal für € 299,- im Monat in der Vowi viele erfolgreiche Eintracht-Spiele gezeigt werden, im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine. Leider existiert mein flaues Bauchgefühl, ohne dass es belegbare Gründe gibt, weiterhin.
Meine Erkenntnisse und Fragen:
vowi.net
DLF

> Das offensichtliche Sportswashing bzw. die Imagekampanie Katars am Beispiel des französischen Fußballvereines PSG, was man auf WM 2022 übertragen kann.
DLF

> Ein symbolischer Gruß an jene Vereinsmitglieder von Bayern München, die Sponsoring durch Qatar Airways hinterfragen.
Katar-Antrag
DLF

> Die Menschenrechtssituation in Katar, die im Zusammenhang mit WM-Vergabe hätte Thema sein müssen.
Amnesty International

Keine WM in der Bretagne

Bisher wurde zweimal angerufen, um zu fragen, ob die WM 2022 gezeigt würde.
Die Frankfurter Neue Presse schickte sogar einen Fotografen, der mich in meiner schmuddligen, aber schönen Bretagne-Schürze auf dem Tresen sitzend, fotografierte.
Artikel und Foto sind hier:
https://epaper.fnp.de/webreader-v3/index.html#/476427/6-7

Von Goggle Maps wurde ich ebenfalls am Telefon befragt.

Petite Cuisine, 10.11.22

Feste und angefragte Termine anstatt der Fußball-WM in der Vowi:

Sonntag, ??.??. Ballferne Halbräume,
Taktik erklärt von einer ZdM

Sonntag, 04.12. Michael Gabriel,
(Leiter KOS -Koordinierungsstelle Fanprojekte-)
Zwischen den Fronten

Dienstag, 06.12. Fußball-Quiz (bitte vorher Team anmelden,)
für Nerds und Normale

Sonntag, ??.12. Playstation-Turnier,
Auf der Leinwand

Sonntag, ??.12. angefragt: Niko Arnautis,
(Trainer Eintracht Frankfurt Frauen)
Laura oder Jesper – Hauptsache SGE oder vergleichbar anders

Petite Cuisine, 03.11.22

Essens-Plan für November, der sich noch ändern kann
Abhängig ist er, wie viel Eintracht-Rummel läuft und die 42. VC am 26.11. braucht Raum und Kapazität.

01.11. (einfaches Essen > Sporting-Eintracht)
Rehfrikadelle
Nudelsalat
03.11.
Cordon bleu
Linsensuppe
08.11.
Lasagne
Gemüselasagne
10.11.
Chili con carne
Chili sin carne
15.11.
Wildgulasch
17.11.
Cordon bleu
Nudeln mit Bolo

keine Fußball-WM in der Vowi – stattdessen „WM-Kater“-Programm, was ich gerade organisiere

(einfaches Essen > 42. VC -ausgebucht- am 26.11.)
22.11.
Hackbraten
Nudelsalat
Nudeln mit Bolognaise
24.11.
Cordon bleu mit Pommes
Nudeln mit Bolognaise
29.11.
Burrito
Gemischter Salat
01.12.
Gemischter Salat
Getzen (veg. Kartoffelkuchen) mit Gemischten Salat € 9,50
Getzen mit Schnitzel

Petite Cuisine, 02.08.22

Ein gewöhnlicher Montag in Bockenheim unterwegs und später in der Kneipe:

Der sozial-ökologisch-demokratische Umbau in Permanenz muss die Forderung gegenüber den beißwütigen imperialen Machträumen sein. Nicht das Eine, sondern das Ganze sehen.
Die Eintracht hat gewonnen.
Für Psychosen haben wir an sich Verständnis. Wenn sie sich aber äußern, indem man Hass brüllend Dixiklos umhaut und Flaschen wirft, verantworten wir dem ein Ende, es soll sich ja niemand weh tun. Sonja kehrt die Scherben auf.
Der Reimann im Tor beim FC Magdeburg ist kein Karius.
Die Fußball-WM der Männer im Winter nervt. Ob wir sie ertragen oder wie wir sie ertragen, beschäftigt uns und natürlich den größten nationalen Sportfachverband der Welt auf der Kennedyallee 274 unweit des Waldstadions. Auf dessen Seite im Netz fand ich beim schnellen Durchklicken zum Thema Menschenrechte in Katar folgendes:
https://www.dfb.de/menschenrechte/katar-2022/weiterfuehrende-informationen/
Ich hätte gerne gute Gründe die WM zu zeigen, außer damit Umsatz zu machen. Ich suche weiter.

Die Petite Cuisine, dienstags und donnerstags, pausiert. In der letzen Augustwoche geht es weiter.
Bis dahin, deshalb der holprige Vers auf dem Küchenzettel, ist der kleine Küchenossi im Westen.
Duh nich so rummgähsn!

Geh ma!

Früher wurde ich hinterm Tresen gefragt, was ich so studieren würde. Heute, ab und zu, werde ich gefragt, ob ich neben der Kneipe noch als etwas anderes arbeite. Ich sei ja gar nicht so oft hier und neuerdings so lange im Urlaub. Dann verneine ich ich brav und beteuere, dass der Kneipe meine ganz Aufmerksamkeit gehört. Innerlich schüttele ich müde den Kopf und fange an aufzuzählen, was die Kneipe noch so beinhaltet. Ist wie die Konsequenzen bei zu viel Bier. Sieht man nicht. Gehört aber dazu. Bei mir füllt dies im Laufe der Zeit Ordner mit Briefen, archivierte Mails und Telefonprotokolle:
Ein Beispiel. Tatsächlich nur eine kleine und nervige Nebengeschichte:

Ich erhielt eine Mail von der GEMA am 08.08. mit Zahlungsforderung von knappen 200,- für die Übertragung der Fußball-EM vor der Kneipe.
Ich erinnere mich, dass es vor der EM einen Brief der GEMA gab, worin darauf hingewiesen wurde.
War doch aber so, dass ich alles zeigen kann, weil mit dem Vowi-Sky-Vertrag alle GEMA-TV-Forderungen pauschal abgegolten werden?, dachte ich mir.
Ich bin mir eigentlich sicher, versuche anzurufen, komme nicht durch und moniere per Mail an GEMA (10.08.). Bezahle aber. Sicher ist sicher. Bei Finanzamt, Krankenkassenbeiträgen und GEMA sollte man sehr sorgsam mit Zahlungsforderungen und Mahnungen sein, sonst kann es schon mal „Kuckuck“ machen.
GEMA reagiert nach knapp zwei Monaten mit Stornierung ihrer Rechnung und der Rücküberweisung (30.09.).
Hatte ich also recht, dachte ich. Muss nur konsequent sein. Auswärtssieg!
Wieder nach etwa 2x Monaten erhielt ich neue Rechnung mit Zahlungsforderung gleicher Inhalt, wie am 08.08.
Wieso? Weshalb? Warum? , dachte ich mir und rief bei GEMA an. Nach etwa einer Stunde kam ich durch.
GEMA argumentiert, dass mein Sky-Vertrag zwar GEMA-Gebühren beinhaltet, aber nicht für draußen, sondern nur für Gastraum. Außendienstler hätten aber TV-Gerät draußen gesichtet während der EM.
Ich widerspreche (moralisch), dass ich durch Corona ja verpflichtet gewesen bin, dafür zu sorgen, dass mein Betrieb entsprechend diesen Regeln aufrecht gehalten wurde. Ich also, wegen der Aerosole, alles nach draußen verlegt habe. Damit will GEMA wohl, dass ich besser gegen Corona-Auflagen verstoßen hätte, um GEMA-Auflagen einzuhalten.
GEMA am Telefon geht darauf nicht groß ein. Warum auch. Nicht ihr Problem. Ich hätte ja nur Brief von GEMA vor EM ordentlich durchlesen müssen.
Ich widerspreche zum zweiten und sage, dass mein Sky-Vertrag pauschal sei und die expliziten Unterscheidungen da nicht vorkommen und sie allgemein gelten.
Und dann behaupte ich, dass im Brief der GEMA vor der EM darauf nicht hingewiesen wurde. Mache ich einfach so. Baugefühl. Ich weiss es nicht.
GEMA am Telefon schaut nach. Geht aber nicht drauf ein. Ich hoffe verwundbare Stelle gefunden zu haben und bohre weiter. Ich behaupte einfach, dass ich Brief vor mir liegen habe, und es dort nicht unterschieden wird. Mein vermeintliches Ausgleichstor wurde dann leider aberkannt, denn irgendwo in den Fußnoten, in den Häufig gestellten Fragen zum Schreiben, auf der anderen Seite im Schreiben im Kleingedruckten oder bei der GEMA online würde genau dies ausgeführt. Ich sollte mich an Sky wenden, den die GEMA hätte da eine Datenabfrage gemacht, um zu erfahren, dass mein Vertrag eben nur für den Innenbereich gilt. Bestenfalls könne hier noch Sky, wenn ich einen anderen Vertrag dennoch hätte, es ändern. Ich könnte dort nachfragen.
Tat ich auch. Sky bestätigte, dass ich nur Vertrag für innen habe. Ich sollte mich an die GEMA wenden. Der Ball wurde im übertragenen Sinne zurückgespielt. Er flog an mir vorbei ohne Chance einer Berührung meinerseits.
Die GEMA hatte recht. Wenn ich draußen Fußball zeige, muss ich es in Zukunft bei der GEMA bezahlen.
Das teuerste an den knappen 200,- ist die Strafe und nicht die pauschale Summe.
Aber woher sollte ich dies alles wissen und wie schwer war es, dieses Wissen zu bekommen, und welchen Anteil an einer Bier-Preis-Erhöhung (die Bindung hat für Frühjahr 2022 eine solche angekündigt) kann ich dafür nehmen.
In der Aussichtslosigkeit, und nicht inhaltlich, erinnert mich diese frustrierende, nicht bierzapfende Nebenbeschäftigung an den einzigsten Abstimmungserfolg, unserer per se immer in der Minderheit existierenden studentischen Vertretung, in irgendeinem untergeordneten Gremium an der Uni. Die Reaktion der Professoren war, dass sie solange weiter abstimmen lassen wollten, bis sie die Mehrheit schließlich bekommen würden.
In der Mitgliederversammlung des FC Bayern über Sponsorenverträge mit Katar bzw. deren staatlichen Firmen, im Bezug auf dem Umgang des Landes mit Menschenrechten, war es letztens so ähnlich:
Abschmettern, Auflaufen lassen, immer wieder neu abstimmen, sich verstecken hinter (juristischen) Fußnoten oder einfach Sitzung beenden.
Die nächste WM findet ja im Winter statt.
Geh ma?