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Petite île, 27.05.21

Letztens laß ich in der Vowi:
Ein Blinder kam mit seinem Stock sich den Weg ertastend auf die Kneipe zu. Schon von weitem hörte ich das Klacken auf der Jordanstraße. Vor der Vowi angekommen, schien er fast zu stürzen. Ich nahm seine Hand, um zu helfen. Da umklammerte mich die seinige fest, wie ein Schraubstock. Er fragte nach dem Besitzer. Dabei wanderte bei dieser kurzen Ansprache seine Stimme zwischen tiefer Ergebenheit und purer Aggression. Einer Welle gleich, die sich sanft fast ängstlich bewegt und urplötzlich ausholt, um alles mit sich zu reißen.
„Willst Du mir die Hand geben, mein hilfreicher junger Freund, um mich ins Haus zu führen?“ Mein Brauerei-Vertreter war gerade da. Es ging um die Stundung der Pacht wegen des Lockdown. Wichtig in diesen Zeiten. Der Blinde meinte zum ihm: „Bleib sitzen! Sehen kann ich zwar nicht, aber ich höre, wenn einer den Finger krumm macht. Geschäft ist Geschäft. Streck deine linke Hand aus! Junge, nimm seine linke Hand am Gelenk und führe sie an meine rechte heran!“ Alles ging so schnell, dass ich erst wieder bei Sinnen war, als das tastende Klacken des Bettlers nach und nach leiser wurde. Mein Brauerei-Vertreter öffnete die Hand. Wie ein schwarzer Fleck lag da ein Stück verkohltes Papier. Darauf stand klitzeklein „Bitcoin zu Dollar heute – Jahresumsatz 2019 = ÜH III ?“ und der Hinweis „Preiserhöhung in der Vowi? Bald per Etherum mit viel Token!“
Wir sahen uns fragend an. 
Zwischen Impf-Fortschritt, neuem Trainer der Eintracht, lieber keiner als einer nicht verantwortbaren STIKO-Empfehlung, der Biofleisch und Bioeier-Offensive in der Vowi und der Ankurblung des Fassbierumsatzes kam uns dieses Déjà-vu, modern gekleidet, wie ein petite aventure sur l’île vor. 

Köstliche Tränen zum Mittag

Apfelwein-Antje köstliche Tränen, ihrem Glück so nah zu sein, als sie ihren Herzensmann wiedersah, ließen die chemischen Kristalle, mit welcher die Zapfanlage der Vowi vor Monaten verzaubert wurde, und aus jener, so schien es, nie mehr ein Tropfen Nektar fließen würde, verpuffen. Bier-Bodo verstand nun, was sie ihn in den letzten 24 Jahren bedeutet hatte und versprach nie mehr etwas anderes als Binding Römer zu trinken. Vielleicht einen, wenn Sambuca-Sandro was ausgibt. Zwei ganz schnelle Mexicaner. Gut, dann muss er natürlich auch einen ausgeben. Wären drei…

Und wenn sie nicht abstinent abstrahieren, dann trinken sie kaum weniger als heute.
(frei nach der Schneekönigin von Hans Christian Andersen)

Geöffnet

Ab 17.00 Uhr ist aktuell geöffnet mit Auflagen:
Nur draußen. Nur sitzend. Nicht stehend.
Aktuell müsst Ihr reservieren bzw. fragen.
2x Haushalte (plus 2x Geimpfte und Genesene) pro Tisch.
Alle Tische mit 1,5 m Abstand.
Außer am Tisch alle Wege in der Kneipe oder davor nur mit Maske.
Tagesaktueller Selbsttest. Entweder zertifiziert oder vor meinen Augen vor der Kneipe.
Kontaktdaten müssen klassisch aufgeschrieben werden.
Oder bessere Variante setzt Corona-App auf Handy voraus. Dort kann man (u.a. als Vowi) QR-Code generieren, der die Vowi- und Eure Daten anonym und dezentral sammelt und nach einem Monat wieder löscht. Ihr scannt vorgelegten QR-Code der Corona-App mittels Handkamera ein. Die Verweildauer ist auf drei Stunden festgelegt. Könnt Ihr im Nachhinein ändern. In Corona-App-Tagebuch wird dieser Check-In verwaltet. Klingt komplizierter als es ist.

Nachtrag zur kleinen Schätzfrage beim Quiz am Samstag über die Anzahl der Rennrad-Handschuhe:

Petite Cuisine, 22.05.21

Heute ist vermutlich die letzte Petite Cuisine durch’s Fenster. Ab nächste Woche erfolgt sie durch die offene Tür, wenn die Vorraussetzungen stimmen (Inzidenz 5x Werktage unter 100). Die Stadt Ffm. könnte wohl noch dazwischen funken, was ich nicht glaube.
Wenn es so bleibt, ist die Vowi am Montag ab 17.00 Uhr vor der Kneipe mit Tischen für zwei Haushalte im Abstand geöffnet. Ich brauche einen Test (Testzentrum, beglaubigter Test oder Ihr macht einen vor der Kneipe und zeigt ihn mir). Es sind einige Selbsttest für die Nase in der Vowi vorhanden. Lieber ist mir, dass Ihr vorher selbst in Eurer Nase gebohrt habt und mir das Ergebnis zeigt.
https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/sondermeldungen/sieben-tage-inzidenz-in-frankfurt-am-main-konstant-unter-100

Die heiligen Zettel für die Adresse usw. gibt es noch für all jene, die kein Smartphone haben. Ansonsten, für alle mit Smartphone, will ich die Corona-App nutzen, die ein „Check-In“ Funktion hat. Vorausgesetzt die Stadt Ffm. funkt wieder nicht dazwischen und schreibt mir zwingend etwas anderes vor.

Die Vowi ist in meiner Corona-App als „ständige Location“ registriert. Damit kann ich einen QR-Code erzeugen. Mit der Kamera auf Eurem Smartphone geht Ihr auf den QR-Code. Damit seit Ihr innerhalb der gerade stattfindenden „Vowi-Veranstaltung“ registriert. Die jeweilige durchschnittliche Verweildauer habe ich mit drei Stunden angegeben. Nach diesen drei Stunden werdet Ihr automatisch bei dieser Veranstaltung abgemeldet. Ihr könnt die Zeiten selber im Nachhinein anpassen.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-warn-app-version-2-0-1889868
Alle Daten sind anonym, dezentral und werden nach 14 bzw. 16 Tagen gelöscht.

So könnte für den Außenbereich der Vowi die nächste Woche aussehen. Übernächste Woche, abhängig von der Inzidenz, würden für draußen die Tests nicht mehr bindend sein und es könnten mehr Leute an einem Tisch sitzen. Theoretisch.

Petite Cuisine, 20.05.21

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Die Zeilen im Flyer über den Trainer suchenden Verein hat jemand geschrieben, der die Woche Geburtstag hatte und seit Jahren den Mikrofon-Schleudertest, in einem Hotel wohnend, in einer Stadt, die der Sohn des Wirtes vom Tannenbaum als neue Heimat erkoren hat, praktiziert. Ist in meinen Augen ein Großer. Viel wichtiger als Herbert oder Marius.

Bin in Rätsellaune. Nachdem ich gestern viele Stunden Zeit hatte durch’s Nordend zu wandern, um über verbotene Zonen und den bitteren Geschmack der Freiheit in Form von zwei Krombachern zu sinnieren.

Das Reh ist aus Hanau vom Forstamt erjagt.
Der Hack ist vom Rhönhof Wingenfeld erschlachtet.

Am Samstag gibt es, wie angekündigt zwischen 16.00 – 19.00 ausnahmsweise eine Petite Cuisine mit Grüner Soße.

Petite Cuisine, 18.05.21

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Diese Woche gibt es neben Dienstag und Donnerstag auch am Samstag Essen durch das Fenster der Vowi. Am Samstagabend findet der Kneipen-Quiz virtuell statt. Deshalb können die Quizzer und alle anderen ebenso Care-Pakete bestehend u.a. aus Grüner Soße, Apfelwein, selbstgemixten Gin erwerben.

Zum heutigen Essen sind Erklärungen nicht weiter nötig. Kennt Ihr ja. Das Bio-Fleisch ist vom Rhönhof Wingenfeld. Die verwendeten Eier sind aus der 0er-Serie und damit Bio.
Nur die Zwiebelsuppe mit Toastbrot und gratinierten Käse habe ich während der Kleinen Küche noch nicht zubereitet, aber schon mal im Regelbetrieb.
Ich würde das Toastbrot und den Käse extra mitgeben, wenn Ihr sie nicht gleicht verspeist. Als Zugabe würde ich noch Bratäpfel hinzulegen. Hat mir gestern beim Abendbrot mit etwas Thymian sehr gut geschmeckt.

Die beiden kleinen Fotos auf den Flyern diese Woche drehen sich um das „Versagen“ unserer Eintracht.
In der Bildüberschrift heute drehe ich blasphemisch, was ich mir rausnehme als Atheist, den einen Pfeiler der Lutherischen Theologie auf unseren Glauben an die Eintracht. Das Foto ist über fünf Jahre alt und wurde ohne Zutun in einem Frankfurter Kinderzimmer aufgenommen.

Am Donnerstag gibt es ein weiteres Glaubensbekenntnisse zur Eintracht garniert mit verspäteten Geburtstagsgrüßen.

Donnerstag, 20.05.
Rehfrikadelle mit Knödel, Kohlrabi und Soße € 11,00
Knödel, Kohlrabi und Soße € 8,50
Kartoffelkuchen mit kleinen Salat € 8,50

Samstag, 22.05. (16.00-19.00 Uhr)
Grüne Soße und Kartoffeln
mit Ei (Bio) € 10,00
mit Schnitzel (Bio) € 12,00
Handkäse mit Musik € 4,50
Bärlauch-Walnuß-Pesto (Glas) € 3,50
0,2 l Mexicana € 10,00
0,2 l Saurer € 10,00
0,2 l Der Grüne Voigt (selbstgemixter Gin aus Korn, Kräutern der Grünen Soße und Wacholder) € 7,50
1 l Matsch & Brei € 5,50
1x Turnbeutel mit Vowi-Logo in schwarz € 10,00
1x T-Shirt mit Vowi-Logo in schwarz, Bio, Fairtrade € 15,00

Petite Cuisine, 13.05.21

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Die Rehkeule (Forstamt Hanau-Wolfgang) bereite ich in etwa, wie auf dem unterstehenden Video zu. Der Koch ist auch der Jäger. Er zeigt in seinen anderen Videos Die Rehkeule (Forstamt Hanau-Wolfgang) bereite ich in etwa wie auf dem unterstehenden Video zu. Der Koch ist auch der Jäger. Er zeigt in seinen anderen Videos den Alltag der Jagd. Soweit ich reingeschaut habe, fand ich es interessant und leidenschaftlich leidenschaftslos erklärt.

Fleisch überprüfen, „doofe“ Teile abschneiden, scharf anbraten, in angemachtem Suppengemüse gewürzt (Lorbeer, Wacholder, Piment, Pfeffer, Salz, Quendel und mein Liebling Ras al-Hanout für etwas süße Würze) schmoren. Aus den „doofen Fleischstücken“, und weil ich viel Keule habe, könnte ich mittels Fleischwolf Rehhack machen, um es zu „Frikadellisieren oder Bolgnaisesieren“.
Die Kartoffeln sind aus der Wetterau. Geschält lang gekocht. Muskat und Salz. Mit Sahne und Milch dazu, zerstampfe ich die Kartoffeln. Wieder Muskat.
Die sehr gesunden Petersilienwurzeln mit roten (weiße gab es keine gestern auf dem Markt) Möhren bereite ich geschält und geschnippelt ganz klassisch zu. Vielleicht, abhängig, wie die Soße (eingedickte passierte Gemüsebrühe und Rotwein) schmeckt, karamellisiere ich das Gemüse.

Das Bärlauchpesto, ergänzt mit ganz wenig Rucola, besteht aus Walnüssen, Salz, Pfeffer, Olivenöl, ohne Knoblauch und Käse. Alles püriert. Der Duft mischt sich mit dem Geruch nach frischem Holz in der leeren Vowi. Nur der Saugroboter leistet mir Gesellschaft.

Wer wissen möchte, warum
die Einen bestenfalls eine Art „good old music“ in der Parteienlandschaft sind,
die Anderen eigentlich ihre Mission erfüllt haben und nur mit Schmerzmitteln wählbar wären,
die Nächsten verharren, ob ein klassischer oder ein gewagter Tanzschritt die Welt rettet,
extreme Dritte sich über Ausgegrenztheit definieren,
der permanente Gebrauch politischer Schlagwörter, mittels sozialer Medien befeuert, eine gesellschaftliche Alternativlosigkeit suggeriert,
die theoretische Kernkompetenz in Sachen Liberalismus, farblich der Post ähnelnd, frei schwebend sich auflöst,
und wer schließlich wissen möchte, warum die eigene Freiheit immer in der Freiheit des Zulassens des Anderen liegt,
für die ich streitend, eingestehend, Kompromisse machend und dennoch ein klares „Hier stehe ich und kann nicht anders“ immer auf das Neue formulieren muss,
der höre sich den an der Humboldt Uni lehrenden Soziologen Andreas Reckwitz im DLF an. Er redet schnell, aber verständlicher als ich:
https://www.deutschlandfunk.de/die-krise-des-liberalismus-populismus-als-symptom-eines.1184.de.html?dram:article_id=496970

Petite Cuisine, 11.05.21

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Die Vowi-Cuisine hat am Samstag gut geklappt. Einige logistische Probleme tauchen allerdings immer wieder auf. Zum Teil führte ich meine farbige Bepunktung der Gerichte, um die Reihenfolge innerhalb des Menüs schneller zu orten, ad absurdum, indem ich die falschen Punkte geklebt hatte. Glücklicherweise konnte dies noch ganz gut bereinigt werden. Und normalerweise erklärt sich die Reihenfolge eines Menüs ja von allein. Das Ver- und Einpacken der Gerichte in Tupperware sowie in Einmal- und Behelfspackungen und die Anordnung in den Kisten mit dem Wein ist anfällig für Missgeschicke und Fehler.
Entweder ich akzeptiere einen Prozentsatz von Missgeschicken oder ich verwalte es durch mehr Bürokratie, was nach Max Weber u.a. folgende Grundsätze beinhaltet:
Regelgebundenheit, „Unpersönlichkeit“ bzw. Neutralität des Verwaltungshandelns, Hierarchie­prinzip, Schriftlichkeit und Aktenkundigkeit der Verwaltung.
Ehe ich dies alles eingeführt, umgesetzt und protokolliert habe, ist das Essen kalt. Deshalb sei ein wenig Wahnsinn, wenn es doch Methode hat, gestattet. Oder in der Formulierung eines schlauen Gastes ausgedrückt, dass dieser Wahnsinn doch hier überall zu Hause sei. Sonst wären ja nicht alle hier. Auch ich.
Genug um den heißen Brei geredet und irgendwelchen championalen Träumen nachgehangen. Heute gibt es die „Wellen“ der samstäglichen Kocherei. Wir kaufen meistens geplant zu viel ein, um die Nachfrage anzupassen und um die darauffolgende Petite Cuisine zu gestalten.

Neben den verwendeten Eiern sind die Fischstäbchen Bio. Das Fleisch ist aus der Metro (Argentinien). Dort gibt es kein Biofleisch. Unsere eigentliche sehr gut Quelle das Gut Fahrenbach konnte uns diesmal nicht helfen. Deshalb heute „Tischlein deck dich“ und ein wenig „Knüppel aus dem Sack!“.

Am Donnerstag gibt es Wild vom Forstamt.

2. Vowi-e-Quiz

Am 22.05. findet der 2. Vowi-e-Quiz statt.
Ihr könnt Euer Team per mail anmelden. Schreibt an kmaass@mac.com
Bisher sind folgende Teams direkt oder indirekt gemeldet:

Razupaltuff,
PMS,
Die Bert Die,
A-Jugend,
inkompetent aber gutaussehend,
InTeam,
Black Rebel Bicycle Club,
VaDiMuNüKä

Andere noch nicht gemeldete Teams schieben auf ihren Terminkalender am 22.05. diverse Zeitfenster, wie
den letzten Spieltag der Bundesliga,
das Abholen der vorbestellten Grünen Soße in der Volkswirtschaft sowie
den Imperativ, dass alle 22.00 zu Hause sein müssen,
hin und her.
Deshalb denkt nach, sprecht es ab und überlegt es Euch.
Je nach dem, wann die Kinder ins Bett gebracht sind, fangen wir den Quiz vielleicht etwas eher als üblich an.

Grüne Soße, Handkäse, Apfelwein, Mexicana, Sauren,
vielleicht selbst gemachten Vowi-Gin (Grüner Vowi und Roter Vowi) als Care-Pakete
wird es drei vier Stunden vor dem Quiz am Fenster
(oder, wenn schon wieder draußen offen sein sollte) in der Vowi abzuholen sein.
Das Care-Paket-Angebot schicke ich am Anfang (17.05.) nächster Woche.

Euren Einladungs-Link (via Zoom) zum Quiz schicke ich Euch am Freitag (21.05.) vor dem Quiz.
Dort findet Ihr auch den Ablauf und die Regeln. Ein wenig wird es der virtuellen Realität angepasst.
Die Denkpausen der Teams (Breakout Sessions) nach den Fragerunden, wo nur die jeweiligen Teams kommunizieren können, wird auf jeweils 10 Minuten festgelegt.

Eine kleine Frage zum Schluss:
Was und wo in der Volkswirtschaft zeigt dieses Foto?
„Ihr hört es alle wohl am Ton.
Erst die Arbeit, dann der Lohn.
Getrennt und doch vereint,
Schließt es alles ein!“

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Ich melde mich!
Karstronaut im Orbit zwischen Öffnung, Impfung, Testung und Euroleague

Petite Cuisine, 06.05.21

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Die Grüne Soße heute,
-Petersilie: glatt oder kraus, würzig
Borretsch: robust und großblättrig, gurkenähnlich
Sauerampfer: herzförmige Blätter, hellgrün und säuerlich
Kerbel: zarte Blättchen, fein gefiedert, anisartig
Kresse: Miniblättchen, scharf und würzig
Pimpinelle: typisch gezackte kleine Blättchen, erfrischend
Schnittlauch: röhrenförmige längliche Blättchen, leicht scharf, zwiebelartig-,
habe ich gestern auf dem Bornheimer Markt gekauft. Deren Kräuter sind aus Deutschland und nicht ausschließlich aus Frankfurt. Mich stört dies nicht im geringsten. Ob die Petersilie aus Franken oder der Magdeburger Börde ist, dürfte für den Geschmack keinen Unterschied machen.
„Ob Braunschweig, ob Trier, die Eintracht sind nur wir!“
Das Schnitzelfleisch und die Eier sind Bio. Ich habe sie vom Bockenheimer Markt und beim Hof Wingenfeld gekauft.
Die Grüne Soße besteht aus fettigen Jogurt und wenig Sauerrahm. Dazu Salz, Pfeffer, Meerrettich, Zitrone. Senf vielleicht.
Die neuen Kartoffeln sind aus den Armen „…der Züchtigen, Schönen, golden Bekränzten.“ A. Ich hätte eigentlich Wetterauer Kartoffel vorziehen sollen.
Doch was kann eine Auenlandschaft mit ein paar Hügeln gegen die Insel der A. in die Waagschale außer einem Apfel legen.

Ob Sauerampfer, ob Schnittlauch, die Eintracht haben nur wir drauf!“
Ob Borretsch, ob Pimpinelle, ich muß mal auf die schnelle!“
Ob Freiburg, ob Mainz, die Eintracht läuft jetzt heiß!“
Ob Kerbel, ob Kresse, nun iss und halt die Fresse!“
Mit Olli und dem Didi, die Eintracht singt bald in Mancity!“