Kategorie: Vowi

Alles, was mit der Vowi zu tun hat und manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang

Alles bleibt: die neue Vowi

Immer wenn am Tresen oder -jetzt beim Rauchen vor der Kneipe- berichtet wird, dass die Vowi renoviert wird, gibt es die fast schon ängstliche Frage, ob jetzt alles anders würde. Dann lautet die Antwort:
N e i n.
Alles bleibt. Wir streichen vom 30.12.-01.01. ähnliche Farben, machen mal alles sauber und räumen den ganzen im Laufe der Jahre angesammelten Kleinkram weg.
Das Kommando Höhl ist diesmal nicht mit dabei, da die kleinen Höhls und Grimms Vorrang haben. Neben den Chefs und Leander wurde aus Sachsen erprobte Handwerkerkunst eingeflogen, den der eigentliche Haushandwerker ist ja down under.
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Veganerschnaps

Wer immer die gleichen Wege geht, trifft dabei oft genug die gleichen Menschen. Im Grüneburgpark wandelt beispielsweise nicht nur gerne ein allen bekannter Anbieter der Süddeutschen Zeitung, sondern auch eine sehr dünne und undefinierbar alte Frau. Sie führt dort ihren Schäferhund aus. Letztens stand sie hinter mir in einem Supermarkt an der Kasse. Ich schaufelte all das Fleisch für Schnitzel und Frikadellen in meinen Einkaufskorb. Plötzlich erinnerte mich etwas an die Vowi. In meiner Nase roch es nach Schnaps. Die Bioeier der dünnen und undefinierbar alten Frau konnten es nicht gewesen sein. Faule Eier riechen anders. Sie interessierte sich nicht für meine Fleischbatzen und wartete, bis sie bezahlen musste. In diesem Moment konnte ich sie einordnen. Sie arbeitet bzw. ihr gehört der Veganerladen an der Grenze von Bornheim ins Nordend, sie führt regelmäßig in den Mittagsstunden, wenn der Laden zu hat, ihren Hund im Grüneburgpark aus, und sie trinkt auch schon vor zwölf nicht nur Tee.

Kutchkovitzsche

Wirt:
Hallo! Was darf ich bringen?
Gast 1:
Ich nehme so ein
polnisches K u t c h k o v i t z s c h e – bitte.
Wirt:
Das Bier kommt aber nicht von dort.
Gast 2:
Das ist aus Jugoslawien. Ich war früher sehr oft da.
Wirt:
Nein. Das Bier kommt aus Tschechien.
Gast 2:
Ja richtig. Tschechien. Da war ich auch schon…

Krusovice-Brauerei

Die Zeit ist hin

Letztens kam ein Gast und bestellte ein Bier. Nicht ohne eine gewisse Erleichterung berichtete er, dass er sich gerade im friedlichen Einvernehmen von seiner Freundin getrennt hatte. Leider konnte dieses Thema nicht weiter ausdiskutiert werden, weil ein anderer Gast in langen sich schnell wechselnden biertrunkenen Tiraden über die Weltpolitik, die deutsche Vergangenheit, China und Doping, Politikverdrossenheit, Gregor Gysi, Sozialschmarotzer und diverse andere Themen monologisierte.
Deshalb hier dieses Gothic-Metal Gedicht samt bildlicher Umsetzung von
Theodor Storm:

Die Zeit ist hin; du löst dich unbewußt
Und leise mehr und mehr von meiner Brust;
Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen,
Doch fühl‘ ich wohl, ich muß dich gehen lassen.

So laß mich denn, bevor du weit von mir
Ins Leben gehst, noch einmal danken dir;
Und magst du nie, was rettungslos vergangen,
In schlummerlosen Nächten heimverlangen.

Hier steh‘ ich nun und schaue bang zurück;
Vorüberrinnt auch dieser Augenblick,
Und wieviel Stunden dir und mir gegeben,
Wir werden keine mehr zusammenleben.

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07.10. DDR-Geburtstag

Ein Ständchen:
1000 Meter Stacheldraht,
Panzerminen im Quadrat.
Rat mal, wo ich wohne:
Natürlich in der Zone.

Laut der letzten Ausgabe von 11 Freunde sollen die DDR-Fußballfans diese Liedchen gesungen haben.
Leider fand ich nichts dergleichen unter
www.fangesaenge.de,
was aber eine sehr schöne Seite ist.