Alle Artikel von kmaass

Felix war immer so ab 17.00 da

Zu Pfingsten könnt ihr, wenn ihr wollt, wie einstweilen Felix, heute und morgen ab 17.00, den Heiligen Geist an sich oder in Form eines Heiligen Binding oder eines Heiligen Matsch & Brei, preisen.

Cuisine du Dimanche

Wie in alten Zeiten ist mittags am Sonntag geöffnet.
Fab mach ein zwei Kleinigkeiten in der Küche.
Wer kommt, der kommt, keine Reservierungen, nichts Großes.
Etwa 30x Portionen sind da.
Der Sonntag wird schön!

Cuisine du Dimanche, 29.05.22, 11.30-15.00 Uhr

Kleine Küche, kleines Feld am 26.05.22

Maus bleibt Maus

Ein Mäuschen vom Felde
wollte werden ein Mann
Daheim vor dem Spiegel übte es fleißig
Wie klein es sich fühlte, je größer sein Wahn

Was tun in dieser löchrigen Welt?

Zu klein, zu grau, dann bleibt nur schlau
Hätte es Freunde oben beim Amt
Das Mäuschen wäre ganz sicher bekannt

Versuchte sich beim Verwalten von Wohlfahrt
Lang ist der Weg von Flur zu Flur
Dann an einem Morgen kam es schlußssendlich zur entscheidenden Frage:
Bist Du bereit für den großen Sprung, wie einst Mao Tse-dung?

Der die das wieso weshalb warum?
Ganz einfach
Ab heute wird der Kaffee anders serviert
Wir lassen das a und ändern den Rest
Ich fahr als Jaguar zum Seniorentreff
Und du bis als Maus eine Katze mit einer Grinsefratze

Hier endet abrupt mein Bericht
Ich muss weg
Dem Himmel entgegen, erteilt mir den Segen
Muss in die Küche und später zum Seniorentreff
Was gibt’s denn heute außer dem a?
2x Bleche Moussaka

Petite Cuisine, 19.05.22

Die Siegerversion.
Die Scherben von gestern werden aufgekehrt und weiter geht’s.

…Ein eher harmloser Ball in unseren Reihen sollte nach hinten zum Mitspieler oder in den Rückraum per Kopf verlagert werden. Der Flug des Balls geriet zu lang. Ein wendiger Gegner erahnte dies und war schon unterwegs zum Ball in Richtung Tor, wo nur unser Adonis-Gleiche sich ihm in den Weg stellen konnte. Unsere zahlreich vorhandenen Spieler waren zu weit weg, und der eigentliche Empfänger des sicher geglaubten Kopfballes musste feststellen, dass der Ball in luftiger Höhe für ihn zu lang geriet, der Gegner losgelaufen war und ihm nur blieb, dem Gegner hinterher zu rennen, vielleicht zu grätschen, auf jeden Fall ihn irgendwie zu stören. Dazu kam es nicht. Unser Man stolperte im Antritt und fiel. Der Gegner ließ sich nicht von der Schönheit unseres Torhüters blenden und schob den Ball gekonnt ein. Das Tor kann man als Fehlerkette mit Slapstick-Einlage, als selten dämlich, als typisch für diese Spieler, nicht bundesligareif, unwürdig einer Mannschaft, die Barcelona geschlagen hat, beschreiben.
Stimmt irgendwie, dennoch ohne Substanz und interessiert vor allem niemanden mehr, denn, wer lässt sich schon vom Teufel verführen, wenn er an die Eintracht glaubt und mit Ambrosia, von den Engeln gesandt, versorgt wird.

Petite Cuisine, 19.05.22

Die Verliererversion.
Die Scherben von gestern werden aufgekehrt und weiter geht’s.

Als Eintracht-Fan bin ich immer in stiller Hoffnung, allerdings mit schwankenden, teilweise blasphemischen Glaubensbekenntnissen. Ohne Beichtstuhl seufze ich diese dem Fußballgott und seinen Engeln entgegen. Der da oben hört sich das alles recht gleichmütig an. Er kennt seine Gemeinde. Die Strenggläubigen mag er natürlich mehr. Ein wenig zaudern oder hadern dürfen allerdings alle. Nur wenn eines seiner Gebote missachtet wird, dann straft er durch eine Niederlagenserie, Abstiege oder Insolvenz. Oder aber, er schickt einen Engel, der den womöglich vom Glauben Abfallenden mit strengen Worten an sein Bekenntnis erinnert. Hier in der Kneipe, ich war dabei, ist dies in Form des Wirtes letztens wirklich passiert. Auf einmal aus dem Nichts, mahnte er, vehement einem anderen gegenüber, der gerne das Spiel und die Laufwege unserer Mannschaft sehr kritisch sieht, das sprichwörtliche Bekenntnis zum Glauben gerade im Zweifel nicht zu verlieren, an.
Was wird ein Zweifler, Meckerer, Pessimist, welcher selbst das Glück für ein Augenaufschlag des Teufels hält, gestern in Minute 56 gedacht haben…