Kategorie: Old

Sonntag, 30/12/2001



Was nehmt Ihr Euch für das neue Jahr vor?
Hier ein paar Vorschläge:

Alte Zöpfe abzuschneiden!
Den Tresen voller Weizen zu stellen, wenn die Eintracht aufsteigt!
Den Vowi-Tip endlich zu bezahlen!
Der Vowi Geld zu spenden für einen neuen CD-Wechsler!
Dich mehr zu pflegen!
Die nächste VW- bzw. UB-Zappa-Geburtstagsfeier zu besuchen!
Einen möglichen Vowi-Deckel nicht erst nach Wochen zu bezahlen!
Endlich weniger Fettiges zu essen!
Endlich zum Zahnarzt zu gehen!
Geliehenes pünktlich zurückzubringen!
Keine Schokolade mehr zu essen -wenigstens für ein Jahr!
Mehr besinnungslosen Sex zu haben!
Nach dem Pinkeln sich immer die Hände zu waschen!
Nächstes Jahr doch zu Roger Waters und zu Bob Dylan zu gehen!
Nicht mehr beim Essen rumzumäkeln!
Nicht mehr zu rauchen -wenigstens für ein Jahr!
Nie mehr ins Waldstadion zu gehen!
Nie mehr zum Friseur zu gehen!
Vera Deine Liebe zu gestehen!
Vielleicht nicht nächstes Jahr, aber auf jeden Fall mal nach Leipzig zu ziehen!
Weder noch Dümmere, Häßlichere oder Betrunkenere als Du am Tresen zu beschimpfen!



Am 31.12.01 und am 01.01.02 ist zu. Und am 02.01.02 geht es ab 17.30 Uhr in Euro wie immer weiter. In der fussbalfreien Zeit, jetzt ab Samstag, wird bis zum 30.12. jeweils von 20.00-01.00 Uhr geöffnet sein.

Ein Schönes Neues Jahr


IM Netsrak

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Sonntag, 16/12/2001



Eigentlich wollte ich mich weiter über Kurzgebratenes und Glühwein auslassen. Aber jetzt wird es Zeit für die Jahresbilanz und für einen Blick in die Zukunft.
Bier ist und bleibt (im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt) das meistverkaufteste Produkt in der Vowi. Unsere Weine können bestehen. Gerade in den letzten Monaten wurden alle Weine (sogar der Rosé ) gerne verköstigt.
Im Schnapssegment gab es Veränderungen. Seitdem „Hausi“ ins Hausener Exil gegangen ist, werden zum einen die Mülltonnen von uns zur Leerung rausgestellt, und die berühmte Averna-Schorle ist zu einer Randexistenz verkommen. Dafür wird neuerdings Jägermeister (ein Prosit an die IQB und den Convent) flaschenweise getrunken. Selbstverständlich liegt auch der Saure (ein Prosit an die Veranstaltungsmänner) hoch im Kurs, dessen Geheimrezept Vera nicht mal unter Folter preisgeben würde. Tequila pur oder als Mixgetränk muß einen unendlichen Reiz verströmen. Ein Prosit an Jürgen, der nicht nur dieses Getränk besonders gerne trinkt, sondern auch Karsten den wirklichen Unterschied einer Jack Daniels-Cola und einer beispielsweise J & B-Cola sehr plastisch erläutert hat.
Natürlich gab es auch neue Getränke: die Klinki-Schorle (ein Prosit auf Klinki) fiel mir durch ihre besonderen Bestandteile auf (Krusovice dunkel, Cola und Wodka mit dem Strohalm gerreicht). Wiederum wäre dieses Getränk nicht enstanden, zum einen durch die Post im allgemeinen und der guten Ratschläge der Essigs im Besonderen (darauf natürlich ein Prosit).
Unsere sehr nette allsamstägliche Fußballrunde, die manchmal schon am Freitag anfing, wenn sich Harry als Pfälzer die Beschimpfungen von uns so schlecht spielenden Eintrachtfans anhören mußte (ein Prosit auf Harry) hatte immer ihren Charme. Die zur Fussballrunde gehörenden bedürften eigentlich alle eines extra Prosits, denn wir sahen so manch schlechtes Spiel, wir kreierten so manches neues Getränk (Rosicky-Schorle, Koller-Schorle, Pauli-Schorle, Schalke-Schorle) und hatten auch sonst viel Spaß und gerade im September einige sehr enste, aber gute Gespräche über Politik (ein Prosit an Ed). Niko, der Tippspielerster in der Winterpause und unverwüstlichste Gast dazu, der Karsten einmal souverän aus der Patsche geholfen hatte, muß natürlich ein Extra-Prosit und nochmals ein großes Dankeschon erhalten.
Frikadellen gehen eigentlich besser als Schnitzel. Soljanka wird immer noch gegessen. Spaghetti Bolognaise muß geliebt werden, denn warum essen es sonst so viele Gäste. Der Kiba-Flip-Tee hat dem Nana-Minze-Tee fast den Rang abgelaufen.
Über den bzw. die schönste Wirt/in muß ich – so glaube ich- nichts sagen, weil es eh jeder weiß. Oder?
Wer nun der netteste, hübscheste und trinkgeldfreudigste Gast war, ist ein Dienstgeheimnis. Aber eigentlich -frei nach Erich Mielke- lieben wir Euch alle! Und weil mir dies so gut gefällt, lege ich noch einen drauf -ganz dialektisch-: was wäret Ihr ohne uns, aber was wären wir ohne Euch! Darauf ein Prosit!
Unserem mongolischen Baby (ein Milch-Prosit) im Nordend könnte es besser gehen. Aber welche Eltern sind schon perfekt?

Am 1. Februar im nächsten Jahr feiert die Vowi ihr Fünfjähriges-Jubiläum. Dies werden wir entsprechend begehen.

Zur Fussball-WM zeigen wir alle Spiele, was heißt, daß wir ab 9.00 Uhr in dieser Zeit öffnen werden.

Annsonsten gibt es für die Zukunft nicht viel, denn wir machen da weiter, wo wir am 30.12.01 aufhören werden. Am 31.12.01 und am 01.01.02 ist zu. Und am 02.01.02 geht es ab 17.30 Uhr in Euro wie immer weiter. In der fussbalfreien Zeit, jetzt ab Samstag, wird bis zum 30.12. jeweils von 20.00-01.00 Uhr geöffnet sein.

Zum Schluß möchte ich mich noch mal ausdrücklich bei den Förderen und Freunden der Volkswirtschaft e.V. bedanken. Die Brigade Höhl und Moni haben uns mit sehr viel Rat und Tat und Herzblut zur Seite gestanden.

Schöne Weihnachten


IM netsrak

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Sonntag, 09/12/2001



Von der letzten Glosse fühlten sich mehr angesprochen, als ich dachte. Vielmehr dachte ich dabei an ganz jemand anderes und zuletzt auch an mich.

Am Samstag war nichts los in der Vowi bis nach dem Ende eines Konzertes im hiesigen Exzess von -so glaube ich- den „Boxhamsters“. Da kamen in größeren Gruppen endlich die Gäste. Und was tranken sie:
„Isch nehm e Gaffee un e Bier!“
„Isch ooch!“
„Hast Du irchendewie noch e was zu mampfen?“
„Ach isch würd‘ ooch ne‘ Schmalzbemme nehm!“
Die jungen Leute waren aus Erfurt extra zu diesem Konzert in den Exzess nach Frankfurt gekommen, um in der selben Nacht wieder nach Hause zu fahren.
Ich freute mich darüber, daß es wohl mittlerweile normal geworden ist, mal aus Erfurt nach Frankfurt zu fahren. Ich weiß noch, wie ich traurig war, als ich mitbekam, daß Zappa 1988 zur Welttournee aufbrach und ich vielleicht nicht näher als 200 km an ihn rangekommen bin, weil es noch die Grenze gab (auch ein Grund, nicht viel von meinem Geburtsland zu halten).


IM Bärbel Hohlei

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Sonntag, 01/12/2001



Wieviel muß man trinken, um besoffen zu sein?
Wer könnte diese Frage besser beantworten, als ein Wirt, könnte man denken. Wieder, wie schon in so manch anderer Rubrik der letzten Wochen, bin ich auch hier mit meinem Latein zu Ende. Immer, wenn ich denke es geht nichts mehr; die Leute sind fertig, abgefüllt, im Hochkoma – schlicht und einfach besoffen-, verlangen sie nach mehr oder erfinden lustige Spiele, um dabei noch mehr trinken zu können. Dann vergessen sie manchmal was in der Kneipe. Aber sie kommen wieder – sie kommen immer wieder und fangen von vorne an.

Im HL-Markt wollte ich an der Fleischtheke, was zum Kurzbraten holen. Ich zeigte auf etwas und sagte dazu Steak. Die Verkäufern meinte daraufhin, daß dies Schnitzel sei. Ich erwiderte, daß es mir egal ist, Hauptsache was zum Kurzbraten. Jetzt mischte sich eine zweite Verkäuferin ein und sagte, Schnitzel sind nicht zum Kurzbraten geeignet. Ich wiedersprach freundlich, aber eindeutig. Seit Zwanzig Jahren esse ich Schnitzel, die ich kurz auf beiden Seiten anbrate. Wie würde sie denn Schnitzel zubereiten, fragte ich sie. Die Verkäuferin sagte, sie wüßte es nicht, da sie noch nie Schnitzel gemacht hätte. Ich blieb hart und bohrte weiter, ob sie mir dann sagen könne, wie sie denn denken würde, wie man Schnitzel zubereitet. Sie wurde immer wortkarger und murmelte, daß sie seit Fünfundzwanzig Jahren wüßte, daß Schnitzel nicht zum Kurzbraten sind. Sie würde mir aber nicht sagen, wie man sie richtig machen würde. Jetzt wurde ich frecher und meinte, dann solle sie den Mund nicht so voll nehmen und lieber schweigen, als mir (dem zweifachen Kneipenwirt!!!) Ratschläge zu geben. Nun empörte sie sich ebenfalls. Wir waren fertig. Ich kaufte noch zwei Marzipanbrote, ging nach Hause, bratete in wenigen Minuten meine Schnitzel oben und unten an und aß sie voller Freude.

Übrigens habe ich letztens einen halben IM getroffen. Aber nicht in der Vowi, sondern in der Hauptstadt des Nordends im Ulan Bator: ein Elektriker, der für die „Firma“ (so die Stasi im DDR-Jargon) gearbeitet hatte. Wir beide haben uns gut verstanden. Das erste, was er sagte war: „Halloe, is dete ’ne Ossi-Kneijpe?“


IM was zum Kurzbraten

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Sonntag, 25/11/2001



Ich habe ja nur kurz auf Phönix die Berichterstattung über Karstens Bündnisgrüne gesehen. Dafür aber eher ohne Ton die entscheidenden Reden von Hans, Josef und Daniel, die Abstimmung über die Anwendung militärischer Mittel und die standing ovation nach dem Beschluß. In der Vowi beschränkte sich Anteilnahme auf Apathie und Desinteresse. Die Grünen seien spätestens seit dem Austritt der eigentlichen Linken 1988 bzw. 1991 keine oppositionelle Partei mehr. Nichtdestotrotz war natürlich Jutta Dittfurth nie eine wirkliche Alternative, wie mir ein Gast erklärte. Mit Stolz verwies er darauf, daß ihn und seine politische Gruppe Jutta Dittfurth einmal als Stalinisten beschimpft hatte. Er fühle sich dadurch aber eher gelobt als getadelt. Andere wiederum schütteln schon länger den Kopf und sehen, egal ob Fundis oder Realos, in keinster Weise eine Alternative und beschränken sich zusammen mit kleineren autonomen Gruppen, ihren Überzeugungen in Aktionen und Demonstrationen Ausdruck zu geben.
Und Karsten? Er bekennt sich – egal ob leise oder laut – zu seinem und auch unserem Außenminister und seiner Politik. Vielleicht liegt dies auch an seiner Vergangenheit. Im Ulan Bator, dem mongolischen Baby im Nordend, kann man in einer kleinen Ausstellung seine DDR-Geschichte erfahren: in Dokumenten, Spielsachen, Zeitschriften und persönlichen Zeugnissen erzählt Karsten, wie es wirklich war – damals im Osten. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Dezember offen. Und am selben Abend wird es auch eine Lesung mit DDR-Literatur geben.


IM Zieran

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Sonntag, 18/11/2001



„Komm wir gehen in den Laden XY, der ist trashiger!“
Diese Aussage mußte ich letztens hören von jungen Leuten, die so beschissen-normal, wie Du und ich aussahen. Was meinten sie damit? Was hat dieser andere Laden mehr und der in dem sie gerade waren nicht? Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin. Zuerst vermutete ich, sie meinen 70er oder 80er Jahre Düfte: Schlaghosen, Seitenscheitel oder vorne lang hinten kurz, öde Popmusik, billige Mixgetränke und Kalter Krieg. Dann überlegte ich mir trashiger bedeutet -globalisierend- der Laden sei ein Geheimtipp (sozusagen mit Joker), flippiger, mit mehr Leuten. Und schließlich war mir nur eins klar: in dem anderen Laden mußte die Luft brennen, aber er ist trotzdem obercool. Ich wußte dann, daß sie nicht die Vowi oder das kleine mongolische Baby meinten.
Keiner weiß es, aber alle gehen hin.


IM Keine Ahnung

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Sonntag, 11/11/2001



Soll ich Euch sagen, was richtig peinlich ist: wenn jemand, der schon im Dialekt redet, seinen Dialekt oder einen anderen Dialekt versucht nachzumachen. Und, weil er es so toll findet, garnicht wieder damit aufhört. Im Radio X gibt es eine tägliche Sendung mit Ausgehtipps. Dort moderiert ein, wie unschwer zu hören ist, Frankfurter. Mit ein paar Ähs und Mmhh versucht er über die Runden zu kommen, aber wenn er was sagt, dann klingt es wie das näselnde Badesalz-Hessisch und er legt noch einen drauf, indem er lustige Frankfurter bzw. hessische Umgangsausdrücke einsetzt und sie noch versucht im Orginaldialekt zu sprechen. Dabei braucht er das nicht. Er redet doch schon im Dialekt.
Wenn ein etwas stärker sächselnder Landsmann versucht in das breite tiefe Arbeitersächsisch vorzudringen, dann potenziert sich die Wucht des Dialektes in der Wirkung eines Nackenschlages.
Wenn Nichtsachsen versuchen, Leipzig im sächsischen Dialekt wiederzugeben und noch ein paar holprige Sätze in dieser afrikanischen Sprache zu formulieren, dann wird es ebenso peinlich.


IM

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Sonntag, 04/11/2001



Sprüche, Schwachsinn oder in Stein zu meißelnde Wahrheiten – Entscheide selbst!


“ Eure Preise sind wirklich niedrig. Wie könnt Ihr davon die Pacht bezahlen?“

„Donnerstag ist immer der Tag der Woche, wo man merkt, daß man die anderen Tage zu lange auf war. „

„Daß man in unserem Land seine Meinung sagen darf, ist mir egal. Es ist ein Zufall oder hängt damit zusammen, daß die Amis eine Art Paradies nach dem Krieg hier einrichten wollten, um sich im Kalten Krieg besser in Szene setzen zu können.“

„Wenn Du so, wie Du hier redest, bei den Talibanen quatschen würdest, würden die Dich aufhängen oder steinigen.“

„Karsten, wie oft ändert Ihr die Klospruch-Folien? Über mich soll einiges dort stehen – ich finde aber nichts.“

„Ich würde gerne zwei oder eigentlich drei Kinder bekommen wollen, wenn ich es mir leisten kann.“

„Muß ich jetzt so lange bleiben, bis weitere Gäste kommen, damit es nicht ganz so leer aussieht?“


IM Ohrwürmchen

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Sonntag, 28/10/2001



Endlich ist der neue Henning Mankell Krimi „Die Brandmauer“ käuflich zu erwerben, beispielsweise in der Karl-Marx-Buchhandlung gleich neben der Vowi. Im ZDF kommen am Do, den 27/12, Freitag, den 28/12 und Sonntag, den 30/12 der erste Dreiteiler eines Mankeö-Krimis: „Die falsche Fährte“ In 2002 soll dann die nächste Verfilmung laufen nach dem Roman „Die fünfte Frau“.

Am Mittwoch, den 31/10 spielen im Elfer die Copy Cats. Als Vorgruppe gibt es die Mädchenband Three Pussy Kisses. Die Copy Cats (mit Tommy am Schlagzeug) machen Punkrock, der handwerklich sehr sauber gespielt ist und einfach nach vorne geht, eine Frau als Sängerin und einen amerikanischen Gitarristen. Die Band wird erst am späten Abend spielen. Wer Lust hat zu kommen, sollte bei Zeiten da sein, da es sehr voll werden kann.


IM Hacki Maaß

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Sonntag, 21/10/2001



Natürlich wißt Ihr da draußen alle weltweit, was ein „Hütchen“ ist. Dummerweise gibt es in der Vowi auf der Karte keine „Hütchen“, wie es auch aus gutem Grunde keine kleinen Schluckflaschen, wie Pfläumchen, Kümmerling etc. gibt. Dennoch wurden sie bestellt. Als Ersatz wurde Jacki-Cola -also Jack Daniels mit Cola- angeboten. Dieses Getränk gibt es im Whisky-Glas, aber auch im Longdrink-Glas für DM 8,80 mit 4 cl Whisky mit mehr oder weniger Cola, mit und ohne Eis. In diesem Falle gab es -ich nehme an auf Wunsch- die „Hütchen“ im Weinbrand-Glas zum Sonderpreis für DM 7,60. Dieser Preis rief aber dennoch Proteste heraus. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht warum.
Ein „Hütchen“ ist übrigens -so habe ich es mir mal erklären lassen- ein Asbach Uralt mit Cola im Weinbrandglas mit 2 cl Asbach. Übersetzt in Vowi-Preisen würde er ungefähr DM 4,50 kosten.

Samstagnachmittag in der Vowi: auf Premiere laufen alle Samstagspiele. 15-30 Leute kommen und wollen Fußball sehen und dazu etwas trinken. Ich glaube, sieben Spiele gibt es an diesen Tag. Dies bedeutet, daß es theoretisch vierzehn verschiedene Fans geben kann. Jeder möchte seinen Verein sehen und bitte schön nicht schon wieder die arroganten Bayern, die mittelmäßigen 1860er, die spielschwachen Paulianer, die jungen Kölner, die reichen Dortmunder, die brasilianischen Leverkusner usw. usw. Natürlich, wenn die Eintracht in der ersten Liga spielt, zeigen wir die Eintracht – auch wenn sie mit mehreren Toren zurückliegt. Oft gib es einen Konsens, was gesehen wird. Dennoch, wer laut schreit, wird eher wahrgenommen. Und so muß der Wirt entscheiden und hat praktisch keine Chance. Er ist immer der „Arsch“ und muß den Spott ertragen, im Notfall vielleicht zwei drei colatrinkende Gäste vergraulen. Der Rest bleibt, mault, und irgendwie wird der Wirt erweicht, und man spühlt sich den Ärger oder die Freude mit einer Pauli-Schorle (Kristallweizen mit Sprite), einem Schalker-Light (Radler) oder einer Rosiezky- oder einer Koller-Schorle (Krusovice hell oder dunkel) herunter.


IM Erwin Skela

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