Sie mag Urlaub und Filme.
Sie ist 11 cm kleiner als euer Lieblingswirt und schon ein wenig leichter als er. (Sie wirkt größer.)
Sie hat schon in Djurgardens, Potsdam und München gearbeitet.
Und jetzt schafft sie in Frankfurt.
In ihre Schrankwand passen kaum die Pokale und Titel, die sie bereits gewonnen hat.
Sie würde sicher auch, wenn sie es täte, Filtra (siehe weiter oben) rauchen.
Und Bier trinkt sie sowieso.
Sie ist als Star so natürlich geblieben, daß euer dämlicher Lieblingswirt sie nicht sofort erkannt hat, als sie einen Meter vor ihm am Tresen saß, vor nicht all zu langer Zeit.
Ab Sonntag, dem 26.06. steht sie woanders.
Ab dann könnt ihr sie natürlich in der Volkswirtschaft sehen.
Vor mehr als zwei Jahren habe ich schon einmal auf die sehr schöne Seite fangesaenge.de hingewiesen. Vieles kommt einem dabei als regelmäßigem Stadionbesucher und auch TV-Schauer bekannt vor. Bei der Eintracht wird dann gerne über den Gesang “Schwarz-weiß, wie Schnee, du schöne SGE” gerätselt: wie soll denn Schnee schwarz und weiß sein? Die FAZ vom 19.05.10, S. N3, aber genauer noch das Eintrachtforum geben darüber Auskunft. Ein Hamburger Shanty: “Ick heff mol den Hamborger Veermaster sehn”, welcher wiederum eine Adaption des englischen “The Banks Of Sacramento” ist, soll der melodiöse Ursprung sein. (Und übrigens nicht die Melodie von “Sing meine Sachse sing” einem großen Hit in den südlichen Landesteilen der DDR von 1979.)
Die inhaltliche Verwirrung ist keine mundartspezifische Vereinfachung: “Schwarz, weiß wie schee…”, sondern wohl eine Verkürzung, die durch die Übernahme als Refrain im Eintrachtlied von “Tankard” erst richtig bekannt wurde “Schwarz-weiß wie Schnee…” “Schwarz und weiß wie Schnee…”, die bis 1996 die Vereinsfarben der Eintracht waren.
In farblichen Versionen findet sich das Lied in vielen Stadien wieder: “Schwarz-weiß und Blau, das ist der HSV” “Rot-weiß ole, das ist der VfB” “Grün-weiß wie schnell, das ist der VfL”. Mir gefiel vielleicht auch aus gastronomischer Hinsicht die Rot-Weiß-Version am besten: “Rot-weiß und Rot, wir saufen bis zum Tod” (für die rotweißen Clubs, bei denen sich das Vereinskürzel nicht reimte).
Der Mastermind unserer Tippspiele hat das aktuelle online gestellt.
Der Seite ist erklingbar rechts von hier unter Links:
VOWI-TIPP-WM 2010
Achilles (for David Beckham)
Carol Ann Duffy
Myth’s river- where his mother dipped him, fished him, a slippery golden boyflowed on, his name on its lips. Without him, it was prophesised,
they would not take Troy.
Women hid him, concealed him in girls’ sarongs; days of sweetmeats, spices, silver songs…
but when Odysseus came,
with an athlete’s build, a sword and a shield, he followed him to the battlefield, the crowd’s roar, and it was sport, not war,
his charmed foot on the ball…
but then his heel, his heel, his heel…
Unzählige Fussballspiele liefen in der Vowi und viel – ich muß es deutlich sagen- dummes Geschwätz ist von der bierseligen bzw. biertraurigen Fans dann zu hören. Letztens, wobei sich der Gast auf Nachfrage sofort entschuldigte, wurde der Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung eines 2. Ligaspieles als Ostdeutscher beschimpft.
Mit “Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland” einer Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig bis zum 05. April kann man die Unterscheide und die Gemeinsamkeiten des Sports hüben und drüben kennenlernen. Darüber hinaus lohnt ein Besuch in Leipzig immer. Besonders hat mir ein Plakat der Sportvereinigungen der volkseigenen Betriebe der DDR aus den 50er Jahren gefallen, wo noch einmal alle möglichen Namen von eben diesen aufgezählt werden und ihr Mutterbetrieb. Dies wäre vielleicht auch was für den Vowi-Quiz, der vielleicht im März stattfinden soll. Aleks und Toni arbeiten daran.
Lokomotive-Lokomotive Leipzig
Rotation
Einheit
Anker
Motor-Motor Suhl
Aktivist-Aktivist Schwarze Pumpe
Wismut-Wismut Aue
Fortschritt
Traktor
Chemie-Chemie Leipzig
Mechanik
Stahl-Stahl Brandenburg
Ein Hinweis unseres Gastes Markus ist es zu verdanken
Ricardo Quaresma
als neuen Riesen -Gaukler- spieler zu preisen.
Sein Können hat ihn von Lissabon, über Barcelona, Porto, Mailand auf die Bank von Chelsea gebracht:
Er ist sehr schnell, spielt fast nur mit dem rechten Fuß, schießt beeindruckend mit dem Außenriß und beherrscht (mit rechts) so eine Art Kreuzschuß (Rabona), wobei das rechte hinter dem linken Bein gekreuzt wird und damit der rechte Fuß, wie der linke gebraucht werden kann.
Mich hat besonders im Video die Sequenz in 7.42 min begeistert. Ob er dies mit Absicht oder aus Versehen macht, ist mir nicht klar: er nimmt den Fuß des Gegners als eine Art Hallenwand, von wo der Ball auf seinen ausnahmsweise linken Fuß landet, in dergleichen Bewegung legt er sich den Ball am Gegner außen vorbei und ehe es sich der Gegner versieht ist der Ball und Ricardochen weg.
Mann kann überall eine aufs Maul kriegen in Frankfurt-Bockenheim zum Beispiel, weil man zwischen zwei stark angetrunkenen, sich prügelnden jungen Leuten vermittelt,
weil man Anfang der Neunziger im Leipziger Osten nicht auf das hinterherfahrende Auto geachtet hat und daraus plötzlich glatzköpfige Menschen aussteigen und um sich treten…
Wenn man sich aber in Leipzig ein Auswärtsspiel (in Brandis – ein kleines Nest neben Leipzig) in der Bezirksklasse Staffel 2 der Herren von Roter Stern Leipzig ansehen will, dann kann es passieren, dass während des Spieles 50 mit Latten und Steinen Bewaffnete auf das Spielfeld kommen und du als Fan oder Freund eines Spielers froh sein musst, nicht lebensgefährlich verletzt zu werden.
Polizisten waren zu wenig da, um wirklich einzugreifen. Schließlich haben die mitgereisten Roter Stern-Fans die Angreifer verjagt bis Verstärkung der Polizei eintraf. Die Angreifer sind (ohne Festnahmen) davon gekommen.
Und wieder waren viele beim Frankfurt-Marathon aus der Vowi dabei.
Sogar Mike, unser Exkollege, der jetzt in Paris wohnt, gab sich die Ehre.
Am schlimmsten erwischte es Andi (Radkurier), der nach schweren Schmerzen im linken Knie etwa bei Kilometer 30 abbrechen musste. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist. Gute Besserung!
Knut, das Hefeweizen-Tier, hat den Marathon in ein wenig mehr als 3 Stunden beendet. Leider gibt die Ergebnisseite über ihn nur ungenügend Auskunft.
Benny erreichte das Ziel in 3:22 h. Eine ebenso gute Zeit, wie Mike (Mike-Man), der 3:50 h schaffte.
Karsten mußte ein paar Federn lassen, wirkte aber nicht unzufrieden (Bandscheibenvorfall vor einem Jahr) mit seinen 4:10 h.