Der glückliche, aber nicht unverdiente und in seiner Dramaturgie vorbildlich(e), Sieg der Eintracht am Sonntag gegen Freiburg läßt uns jubeln und innehalten. Und wer heute Abend nicht in der Vowi verweilt, um über diesen und zünftige Siege zu sinnieren, der schaue sich auf 3sat als Doppelfolge ab 21.00 die neue Serie In Treatment
an. In der Praxis eines Gesprächterapeuten lauschen wir pro Folge dem Therapeuten und seinem Patienten. Nur am Freitag kommt seine Supervisionärin und das Gespräch dreht sich.
Unzählige Fussballspiele liefen in der Vowi und viel – ich muß es deutlich sagen- dummes Geschwätz ist von der bierseligen bzw. biertraurigen Fans dann zu hören. Letztens, wobei sich der Gast auf Nachfrage sofort entschuldigte, wurde der Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung eines 2. Ligaspieles als Ostdeutscher beschimpft.
Mit “Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland” einer Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig bis zum 05. April kann man die Unterscheide und die Gemeinsamkeiten des Sports hüben und drüben kennenlernen. Darüber hinaus lohnt ein Besuch in Leipzig immer. Besonders hat mir ein Plakat der Sportvereinigungen der volkseigenen Betriebe der DDR aus den 50er Jahren gefallen, wo noch einmal alle möglichen Namen von eben diesen aufgezählt werden und ihr Mutterbetrieb. Dies wäre vielleicht auch was für den Vowi-Quiz, der vielleicht im März stattfinden soll. Aleks und Toni arbeiten daran.
Lokomotive-Lokomotive Leipzig
Rotation
Einheit
Anker
Motor-Motor Suhl
Aktivist-Aktivist Schwarze Pumpe
Wismut-Wismut Aue
Fortschritt
Traktor
Chemie-Chemie Leipzig
Mechanik
Stahl-Stahl Brandenburg
Aller vier Jahre muß die Vowi der Rentenkasse viele Papiere
(Lohn- und Gehaltskonten,
Beitragsberechnungen und Nachweise,
Meldung zur Sozialversicherung nach Datenerfassungs- und Übermittlungsordnung,
Bericht der letzten Betriebsprüfung,
Gewinn- und Verlustrechnung,
Stundenaufzeichnungen der Angestellten,
beiligende Erklärungen ausfüllen usw.))
abgeben. Diese überprüft dann, ob die Vowi die Sozialabgaben ihrer Angestellten ordentlich berechnet und richtig abgeführt hat.
Dies klingt einfach – ist es aber nicht. Lohnbuchhaltung ist weit schwieriger und komplizierter als die ordinäre Buchhaltung.
Mein neuer Lieblingprüfungspunkt dabei ist der
Nachweis der ELTERNEIGENSCHAFT der Arbeitnehmer, um einen Beitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung der seit dem 01.01.2005 besteht, zu überprüfen.
So richtig wußte ich nicht, was ELTERENGENSCHAFT bedeutet, deshalb rief ich bei der Rentenkasse an. Jetzt weiß ich es. Wißt Ihr es?