Eine Bitte:
Hallo Chef! Hast Du mal 10 Euro. Ich wohne da drüben bin quasi ein Nachbar. Meine Mutter hatte gerade einen Hezinfarkt und ist im Krankenhaus.
Nee. Ich kenne Dich nicht – ich gebe Dir nichts. In den letzten 10 Jahren habe ich 5 oder 6 mal was gegeben und nie etwas wiederbekommen. Du kannst doch bei Deinen Hausnachbarn bimmeln.
Was? Bimmeln…
Immer wenn am Tresen oder -jetzt beim Rauchen vor der Kneipe- berichtet wird, dass die Vowi renoviert wird, gibt es die fast schon ängstliche Frage, ob jetzt alles anders würde. Dann lautet die Antwort:
N e i n.
Alles bleibt. Wir streichen vom 30.12.-01.01. ähnliche Farben, machen mal alles sauber und räumen den ganzen im Laufe der Jahre angesammelten Kleinkram weg.
Das Kommando Höhl ist diesmal nicht mit dabei, da die kleinen Höhls und Grimms Vorrang haben. Neben den Chefs und Leander wurde aus Sachsen erprobte Handwerkerkunst eingeflogen, den der eigentliche Haushandwerker ist ja down under.
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Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Schimpansen, was das Gedächtnis anbetrifft, dem Menschen und demzufolge auch vielen Gästen und Wirten dieser Welt überlegen sind.
Die Bilder sprechen für sich.
Ai und Kumpels
Die Vowis wünschen Ali und Stefan alles Gute zur Geburt Ihres zweiten Kindes Heidi.
Heidi aus der japanischen TV-Serie
Wer immer die gleichen Wege geht, trifft dabei oft genug die gleichen Menschen. Im Grüneburgpark wandelt beispielsweise nicht nur gerne ein allen bekannter Anbieter der Süddeutschen Zeitung, sondern auch eine sehr dünne und undefinierbar alte Frau. Sie führt dort ihren Schäferhund aus. Letztens stand sie hinter mir in einem Supermarkt an der Kasse. Ich schaufelte all das Fleisch für Schnitzel und Frikadellen in meinen Einkaufskorb. Plötzlich erinnerte mich etwas an die Vowi. In meiner Nase roch es nach Schnaps. Die Bioeier der dünnen und undefinierbar alten Frau konnten es nicht gewesen sein. Faule Eier riechen anders. Sie interessierte sich nicht für meine Fleischbatzen und wartete, bis sie bezahlen musste. In diesem Moment konnte ich sie einordnen. Sie arbeitet bzw. ihr gehört der Veganerladen an der Grenze von Bornheim ins Nordend, sie führt regelmäßig in den Mittagsstunden, wenn der Laden zu hat, ihren Hund im Grüneburgpark aus, und sie trinkt auch schon vor zwölf nicht nur Tee.
“Beleidigung mit Beleidigungen zu vergelten ist die Art des Pöbels”,
so Friedrich der Große laut Wikiquote.
Jemaine Jones, einst bei der Eintracht und letzten Samstag zu Gast mit Schalke im Waldstadion, hat wahrscheinlich nicht nur seine Arme tätowiert – wie überhaupt heutzutage jeder tätowiert ist. Letztens war ein Gast in der Vowi, der seine bunten Tätowierungen bis zu den Unterarmen trug und dann ein großes Wasser, ein kleines Wasser und einen Minztee bestellte. Viele brachial tätowierten Fußballer entpuppen sich beim Interview nach dem Spiel mit dünnem Stimmchen als kleine Bübchen, die gerade erst sprechen gelernt haben. Hier gehen Schlag und Schlagkraft diametral auseinander.
Jemaine Jones und sein ebenfalls aus Frankfurt kommender, heute bei der Eintracht spielender tätowierter (?) Kollege Michael Thurk versuchten während des Spiels ihre Schlagkräfte in zärtliche Kopfnüsse umzuwandeln. Spielerisch sind sie weniger aufgefallen.
Den Pöbelarm hatten natürlich viele der Eintrachtfans ausgestreckt und sangen geschlechtsspezifisch ein wenig indifferent zu Jemaine Jones:
“Arschloch, Wichser, Hurensohn – deine Mutter hatt’ ich schon!”
Wirt:
Hallo! Was darf ich bringen?
Gast 1:
Ich nehme so ein
polnisches K u t c h k o v i t z s c h e – bitte.
Wirt:
Das Bier kommt aber nicht von dort.
Gast 2:
Das ist aus Jugoslawien. Ich war früher sehr oft da.
Wirt:
Nein. Das Bier kommt aus Tschechien.
Gast 2:
Ja richtig. Tschechien. Da war ich auch schon…