Ungesund Leben und dennoch 42 km und ein paar Meter laufen, kann nicht jeder, aber diverse Gäste der Vowi.
Der weltbekannte Knut steckte sich nach 3 h 49 min auf der Distanz erstmal eine Rote Galloise an.
Wie oft Markus “Tschö” trainiert hat – dafür reichen ein zwei Finger an einer Hand, aber er lief die Distanz in meisterlichen 4 h und 8 min.
Sascha wiegt ein wenig mehr und hatte vorher drei sichtbar große Blasen an den Füßen und schaffte zum ersten mal die Distanz unter 5 h. Über die Trinkgewohnheiten der drei schweige ich mich aus.
Und schließlich Petra, die ihren ersten Marathon lief, benötigte nicht all zu viel Zeit. Ihre Trink- und Rauchgewohnheiten kenne ich ebenfalls sehr gut.
Respekt!
Letztens kam ein Gast und bestellte ein Bier. Nicht ohne eine gewisse Erleichterung berichtete er, dass er sich gerade im friedlichen Einvernehmen von seiner Freundin getrennt hatte. Leider konnte dieses Thema nicht weiter ausdiskutiert werden, weil ein anderer Gast in langen sich schnell wechselnden biertrunkenen Tiraden über die Weltpolitik, die deutsche Vergangenheit, China und Doping, Politikverdrossenheit, Gregor Gysi, Sozialschmarotzer und diverse andere Themen monologisierte.
Deshalb hier dieses Gothic-Metal Gedicht samt bildlicher Umsetzung von
Theodor Storm:
Die Zeit ist hin; du löst dich unbewußt
Und leise mehr und mehr von meiner Brust;
Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen,
Doch fühl’ ich wohl, ich muß dich gehen lassen.
So laß mich denn, bevor du weit von mir
Ins Leben gehst, noch einmal danken dir;
Und magst du nie, was rettungslos vergangen,
In schlummerlosen Nächten heimverlangen.
Hier steh’ ich nun und schaue bang zurück;
Vorüberrinnt auch dieser Augenblick,
Und wieviel Stunden dir und mir gegeben,
Wir werden keine mehr zusammenleben.
Ein Ständchen:
1000 Meter Stacheldraht,
Panzerminen im Quadrat.
Rat mal, wo ich wohne:
Natürlich in der Zone.
Laut der letzten Ausgabe von 11 Freunde sollen die DDR-Fußballfans diese Liedchen gesungen haben.
Leider fand ich nichts dergleichen unter
www.fangesaenge.de,
was aber eine sehr schöne Seite ist.
Australischen Forschern -die aber nur fast so schlau sind, wie unsere Nobelpreisträger- ist es gelungen virtuell so Bier einzuschenken, dass es, wie am Tresen der Vowi aussieht:
Virtuelles Bier
(benötigt den Windows Media Player und einen schnellen Internetzugang)
Bier von csiro